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Dienstag, 12.12.2017
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Wanderausstellung „In die Tiefe gehen“ jetzt in Leipzig

Reise ins Innere der Erde

Nach Stuttgart und Dortmund zieht die geowissenschaftliche Ausstellung „In die Tiefe gehen“ jetzt weiter nach Leipzig. Hier ist sie vom 10.07. bis zum 15. 8. 2004 zu sehen. Auf 230 Quadratmetern laden historische Kostbarkeiten, spannende Exponate und technische Superlative die BesucherInnen zum Entdecken der Welt „unter unseren Füßen“ ein.
Ausstellung "In die Tiefe gehen"

Ausstellung "In die Tiefe gehen"

Moderne Medien sowie zahlreiche Exponate und interaktive Modelle ermöglichen einen Blick in die Tiefe, der sonst nur Fachleuten vorbehalten bleibt. Hier kommt der voll auf seine Kosten, der sich für die Frage interessiert, wie es in unserer Erde aussieht. Er kann teilhaben am Erkenntniszuwachs der Geowissenschaftler, die dank der rasanten Fortschritte in Naturwissenschaft und Technik heute mit modernsten Technologien tief in das Erdinnere „hineinschauen“ und Mythen durch Fakten ersetzen können. Die in der Wanderausstellung „In die Tiefe gehen“ vermittelten spannenden Einblicke in das Erdinnere und in die Arbeit der Geowissenschaftler und Ingenieure, die Licht ins Dunkel der Tiefe bringen und Wege aufzeigen, wie die Welt zu unseren Füßen nachhaltig genutzt werden kann.

Ein mehr als 1000 Jahre alter Bergmannsschuh oder Feuerstein aus 5000 Jahre alten Bergwerken gehören ebenso dazu wie moderne Verfahren zum Vermessen unterirdischer Hohlräume, eine „Erdrakete“ oder eine dreidimensionale Aufnahme aus dem Erdinneren. BesucherInnen können selbst aktiv werden, eine Erdgaskaverne befüllen, geologische Luftbilder interpretieren, eine Messsonde in einem Bohrloch steuern oder zuschauen, wie das eigene Körpergewicht den Fußboden verformt. Zahlreiche Filme und eine „Hör-Bar“ ergänzen die Ausstellung.

Die Leipziger Wissenschaftler des Instituts für Geophysik und Geologie beteiligen sich an Themen zur Speicherung von Treibhausgasen im Untergrund, zur Energiegewinnung aus Erdwärme, zur Erforschung des Inneren von Risikovulkanen und zum vorbeugenden Hochwasserschutz durch Deichdiagnose an Elbe und Mulde. Eine wichtige Rolle beim Monitoring im Inneren unserer unruhigen Erde spielen die Beobachtungen von Erdbeben und dem Erdmagnetfeld am Geophysikalischen Observatorium Collm der Universität Leipzig.


Die Ausstellung wurde zusammengestellt vom Koordinierungsbüro GEOTECHNOLOGIEN und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
(Universität Leipzig, GEOTECHNOLOGIEN, 06.07.2004 - NPO)
 
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