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Dienstag, 24.01.2017
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Windenergie erreicht 25-Gigawatt-Marke

Sauberer Strom für mehr als 25 Millionen Menschen und 90.000 neue Jobs in der Windenergie

Mit der Einweihung des Windparks Ochsenfurt-Erlach in Bayern hat die Leistung der Windenergie in Deutschland die 25-Gigawatt-Marke erreicht. Dies gab jetzt das Bundesumweltministerium (BMU) bekannt.
Windkraftanlage

Windkraftanlage

„Dieser Erfolg der Windenergie steht für die Versorgung von mehr als 25 Millionen Menschen mit sauberem Strom und für zehntausende neue Jobs“, so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Er sei ein weiterer Beweis dafür, dass es keinen Grund gibt, an der Atomkraft festzuhalten. Im Gegenteil: Wer Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängere, bremse den Ausbau der erneuerbaren Energien und gefährde damit tausende neue Arbeitsplätze.

Mehr als 90.000 Arbeitsplätze


Die mehr als 90.000 Arbeitsplätze in der Windenergie verteilen sich laut BMU über das gesamte Bundesgebiet. Bayern, mit Zulieferstandorten wie Nürnberg, Augsburg, Schweinfurt und Herzogenaurach profitiert besonders vom Jobmotor Windenergie.

Nachdrücklich forderte Gabriel den Einsatz modernerer Technologien: „Zwar ist Deutschland durch stabile politische Vorgaben wie dem Erneuerbare Energien-Gesetz und dem Zusammenspiel zwischen Forschung und Produktion zum führenden Technologiemarkt geworden. In manchen Bereichen sind aber noch überholte Techniken wie Freileitungen oder Radargeräte aus den 70er-Jahren im Einsatz, die den Strukturwandel in der Energieversorgung bremsen.“


Warnleuchten nur bei Bedarf


Warum, so Gabriel, müssen beispielsweise die Warnleuchten von Windrädern auch dann permanent blinken, wenn weit und breit kein Flugzeug am Himmel ist? „Das stört die Anwohner und führt dazu, dass Windräder oft nicht effektiv eingesetzt werden können.“ Um eine hohe Stromausbeute mit wenigen Anlagen zu erreichen, müssen Windräder mit einer Höhe von mehr als 100 Metern gebaut werden. Aufgrund ihrer Größe stellen sie aber ein Luftfahrthindernis dar und müssen befeuert werden.

Gabriel fordert daher die Einführung einer bedarfsorientierten Befeuerung, bei der die Warnleuchten mit Hilfe von Radar und Transpondern nur dann aktiviert werden, wenn sich ein Flugobjekt nähert. „Unterbleibt der Bau moderner Windenergieanlagen nur wegen des unnötigen Blitzens der Anlagen, verhindert dies einen effizienten Klimaschutz und neue Arbeitsplätze in Deutschland“, so Gabriel.
(BMU, 25.09.2009 - DLO)
 
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