• Schalter wissen.de
  • Schalter wissenschaft
  • Schalter scinexx
  • Schalter scienceblogs
  • Schalter damals
  • Schalter natur
Scinexx-Logo
Logo Fachmedien und Mittelstand
Scinexx-Claim
Facebook-Claim
Google+ Logo
Twitter-Logo
YouTube-Logo
Feedburner Logo
Sonntag, 17.12.2017
Hintergrund Farbverlauf Facebook-Leiste Facebook-Leiste Facebook-Leiste
Scinexx-Logo Facebook-Leiste

e-Science-Initiative gestartet

Bundesregierung will Wissenschafts-Netze ausbauen

Deutschland will seine Spitzenposition bei den Wissenschafts-Netzen und in der Telekommunikation nutzen, um Vorreiter der Internet-Technik von Morgen zu sein. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Deutschen Forschungsnetzes (DFN) ist jetzt ein neues Projekt zur Entwicklung innovativer Netztechnik gestartet.
Forschung am Computer

Forschung am Computer

Ziel von VIOLA (Vertically Integrated Optical Testbed for Large Applications) ist, intelligente Anwendungen für Wissenschaft und Wirtschaft zu erproben. Das mit zehn Millionen Euro vom BMBF geförderte Projekt ist gleichzeitig der Start der von Bundesministerin Bulmahn im März dieses Jahres angekündigten e-Science-Initiative.

Durch e-Science könnten sich Forschungsteams künftig wesentlich einfacher vernetzen und über so genannte "Grids" (englisch: Gitter, Netz) weltweit auf Supercomputer, wissenschaftliche Daten und Großgeräte wie Radioteleskope oder Teilchenbeschleuniger zugreifen, erläuterte DFN-Vorsitzender Jessen. "Damit wird die Ergiebigkeit der wissenschaftlichen Arbeit signifikant erhöht und durch Synergien können zudem neue Qualitäten erreicht werden", so Jessen. Die Entwicklung werde zu gravierenden Veränderungen der heute üblichen Kommunikationswege führen, ähnlich wie das World Wide Web die Nutzung des Internets verändert habe.

Das Deutsche Forschungsnetz (DFN) ist das von der Wissenschaft selbst verwaltete Hochleistungsnetz für Lehre und Forschung in Deutschland. Es verbindet Hochschulen und Forschungseinrichtungen miteinander und unterstützt die Entwicklung und Erprobung neuer Anwendungen innerhalb der Internet2-Community in Deutschland. Der nationale Backbone des DFN ist das Gigabit-Wissenschaftsnetz G-WiN. Über den europäischen Backbone GÉANT ist das G-WiN mit dem weltweiten Verbund der Forschungs- und Wissenschaftsnetze direkt verbunden. Verträge und Peering-Vereinbarungen integrieren das G-WiN in das globale Internet.
(BMBF, 16.06.2004 - NPO)
 
Printer IconShare Icon