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Sonntag, 21.12.2014
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Umwelt

Wie hoch ist die UV-Strahlung heute? Was ist Ozon? Wie schädlich ist Acrylamid? Antworten liefern die Umwelt-Links...

Geoparks

Bayern-Böhmen
Das Gebiet des Geoparks umfasst die Landkreise Bayreuth, Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth und Wunsiedel i. Fichtelgebirge sowie große Teile der Regionen Karlsbad und Pilsen. Der Bayerisch-Böhmische Geopark ist mit seiner Ausdehnung von über 5500 Quadratkilometern (davon etwa 3500 Quadratkilometer in Bayern) derzeit einer der größten Geoparke in Mitteleuropa und neben dem Muskauer Faltenbogen an der deutsch-polnischen Grenze der einzige grenzüberschreitende Geopark Deutschlands.

Bergstraße-Odenwald
Der „Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald“ erstreckt sich über 3 Bundesländer (Hessen, Baden-Württemberg und Bayern), zwischen der UNESCO- Weltnaturerbestätte Grube Messel bei Darmstadt im Norden, dem Rheintal im Westen über den Odenwald bis nach Heidelberg und das Neckartal im Süden. Unter dem Motto „Zwischen Granit und Sandstein – Kontinente in Bewegung“ bietet der Geo-Naturpark eine reizvolle Landschaft, in der über 500 Millionen Jahre wechselvoller Erdgeschichte lebendig und begreifbar werden.

Eiszeitland am Oderrand
Der Geopark Eiszeitland am Oderrand erstreckt sich auf einer Fläche von 3.487 km² über die Landkreise Barnim, Uckermark und Märkisch Oderland. Gestaltet durch Gletschereis, Schmelzwasser und Wind zeigt sich die Jungmoränenlandschaft durch eine Vielfalt glazialer Landschaftsformen. Im Geopark Eiszeitland am Oderrand sind alle Elemente der Glazialen Serie (Grundmoräne, Endmoräne, Sander und Urstromtal) komplett erhalten und modellhaft ausgeprägt.

Grenzwelten
Der Nationale Geopark GrenzWelten umfasst mit seiner Fläche von 3.700 km² eine geologisch abwechselungsreiche und landschaftlich reizvolle Mittelgebirgslandschaft im Grenzgebiet zwischen Nordhessen und Nordrhein-Westfalen. Aufgrund seiner Grenzlage am Übergang vom Rheinischen Schiefergebirge im Westen zur Hessischen Senke im Osten vereint der Geopark GrenzWelten die unterschiedlichsten Gesteinsschichten aus verschiedenen Erdzeitaltern.

Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen
Der Geopark umfasst den Harz und das nördlich davon gelegene „Braunschweiger Land“ bis zum Flechtinger Höhenzug. Innerhalb des Geoparks finden sich u. a. die Städte Goslar, Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter, Wernigerode, Halberstadt, Quedlinburg, Nordhausen, Osterode am Harz, Sangerhausen, Eisleben und Hettstedt. Zwischen dem Harzer Grundgebirge und dem Flechtinger Höhenzug liegt eine besondere geologische Struktur von Mulden (Synklinalen) und Sätteln (Antiklinalen) mit Salzstöcken sowie Lagerstätten von Eisenerzen und Braunkohle.

Inselsberg - Drei Gleichen
Der Nationale GeoPark Inselsberg - Drei Gleichen liegt in Westthüringen. Namensgebend für den Geopark sind der weithin sichtbare Inselsberg (916 m ü. NN) im Thüringer Wald und die Drei Gleichen, drei mittelalterliche Burgen auf markanten Bergen am Südrand des Thüringer Beckens. Der Geopark bietet eine Vielzahl national und international bedeutender geologischer Sehenswürdigkeiten.

Kyffhäuser
Der Geopark Kyffhäuser liegt im Norden Thüringens und Südwesten Sachsen-Anhalts. Er umfasst ein über 800 km² großes Gebiet. Anhand einer Vielzahl von geologischen, natur­räumlichen und historischen Objekten kann ein Zeitraum von 500 Mio. Jahren erdgeschichtlicher Entwicklung, vom frühen Erdaltertum bis in die Gegenwart, nachvollziehbar und ein­drucksvoll präsentiert werden.

Muskauer Faltenbogen
Aus der Luft gesehen liegt der Muskauer Faltenbogen wie ein großes Hufeisen in der sandigen Landschaft im Länderdreieck Brandenburg – Sachsen – Polen (Wojewodstwo Lubuskie bzw. Lebuser Land). Mitten hindurch fließt die Neiße, wobei sie sich bis zu 30 Meter einschneidet, was für das Flachland durchaus ungewöhnlich ist. Der Faltenbogen entstand vor 350.000 Jahren in der Eiszeit als "Stauchendmoräne" am Rande des Muskauer Gletschers.

Ries
Der Geopark Ries stellt eine geologische Besonderheit ersten Ranges dar. Bis heute beeinflusst das "Riesereignis" - der Einschlag eines Meteoriten (Asteroiden) vor 14,4 Millionen Jahren - die Region. Der Einschlagskrater Nördlinger Ries ist der am besten erhaltene Krater Europas. Das flache, weitgehend unbewaldete Kraterbecken mit seinen 25 km Durchmesser und der bis zu 150 m hohen Kraterrand sind extrem gut in der Landschaft sichtbar.

Ruhrgebiet
Der Nationale GeoPark Ruhrgebiet kann einige geologische Sehenswürdigkeiten von überregionaler Bedeutung aufweisen. Allein drei Nationale Geotope liegen im Gebiet des GeoParks: Die „Wiege“ des Steinkohlenbergbaus (Muttental, Witten), die Fossilfundstelle von Weltrang (Steinbruch Hagen-Vorhalle) sowie die Karstlandschaft Felsenmeer bei Hemer.

Schwäbische Alb
Die Schwäbische Alb ist sowohl Bestandteil des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes als auch der im Jura (vor 200 bis 135 Millionen Jahren) entstandenen Tafellandschaft zwischen Rhône und Franken. Begrenzt wird sie vom Schwarzwald im Südwesten, dem Neckar im Norden, dem Rieskrater im Osten und der Donau im Süden. Der Geopark erstreckt sich zwischen Aalen und Tuttlingen, in seinem Innern oder direkt angrenzend liegen die Städte Ulm, Tübingen, Göppingen, Reutlingen und Schwäbisch Gmünd.

TERRA.vita
Der Geopark TERRA.vita ragt mit dem Teutoburger Wald und dem Wiehengebirge als den nordwestlichsten Ausläufern der Deutschen Mittelgebirge in das Münsterland und die Norddeutsche Tiefebene hinein. In mehreren Schutzgebieten (u. a. Natura 2000) werden unterschiedliche und sehr abwechslungsreiche Landschaftsformen bewahrt. Trotz starker Einwirkung durch den Menschen ist die Landschaftscharakteristik als Resultat von geologischen und klimatischen Prozessen gut erkennbar.

Vulkaneifel
Der Geopark Vulkaneifel befindet sich im nordwestlichen Teil des rheinischen Schiefergebirges, in der Eifel rund um die Städte Daun, Hillesheim und Gerolstein. Bekannt ist der Geopark vor allem für seine Maare, durch vulkanische Wasserdampfexplosionen geschaffene Krater. Die Vulkaneifel ist das „klassische“ Maargebiet der Erde, der Mundartbegriff aus dem Dauner Raum ist heute die in fast allen Sprachen weltweit gültige Bezeichnung für diese geologische Erscheinungsform.