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Freitag, 10.02.2012
Fitzroy: Himmelsstürmer aus Granit     3 / 30  
Blick auf den Cerro Chaltén im Los Glaciares Nationalpark
© Harald Frater
3.406 Meter hoch ragen die Granitsäulen des Cerro Fitzroy in Patagonien in den Himmel. Sie haben der Erosion seit Jahrmillionen standgehalten. Der am Südende der Anden stehende Berg heißt in der Sprache der einheimischen Tehuelche Indianer zwar El Chaltén – der Vulkan, er ist jedoch kein Feuerberg.

Allerdings liegt er wie die Anden insgesamt in einer vulkanisch aktiven Region, der Plattengrenze zwischen der Pazifischen und der Südamerikanischen Erdplatte. Beide Platten wandern hier aufeinander zu, dabei wird die ozeanische Platte in die Tiefe gedrückt. Gleichzeitig wölbt und faltetet sich die Oberfläche der Platten auf und ein Gebirge – die Anden – entsteht. Das in der Tiefe aufschmelzende Gestein steigt an einigen Stellen wieder nach oben und lässt Vulkane entstehen.

Der Fitzroy erhielt seinen englischen Namen nach dem Kommandanten des Forschungsschiffs HMS Beagle, mit dem auch Charles Darwin unterwegs war. Er liegt inmitten des Los Glaciares Nationalparks, einem von der UNESCO 1981 als Weltnaturerbe eingestuften Gletscherareal.
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