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Freitag, 10.02.2012
Brahmaputra     31 / 49  
Verschlungene Arme am Himalaja
© NASA/MODIS
Der mächtige Fluss kerbt sich im Südosten Chinas in ein schmales, westöstliches Tal zwischen dem tibetanischen Hochplateau im Norden und dem Himalaja im Süden ein. Der hier abgebildet stark verzweigte Bereich liegt rund 35 Kilometer südlich der alten tibetanischen Hauptstadt Lhasa. Der Brahmaputra muss sich hier einen verschlungenen Weg in seinem Flussbettes suchen.

Sedimentablagerungen, die aus einer Zeit stammen, in der der Fluss noch erheblich mehr Wasser führte, versperren immer wieder seinen Weg. Die Verringerung des Wasserflusses kann mit einer allmählichen Änderung der Neigung oder aber mit veränderten klimatischen Bedingungen in seinem Oberlauf zusammenhängen. Die helle Färbung der Ablagerungen und die milchige Farbe des Wassers etnsteht durch feine Schwebstoffe, die durch Erosion von Gletschern eingeschwemmt wurden.
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