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E@rthview-Archiv

Waldbrand

17.10.2017

Waldbrände verheeren den Nordwesten der Iberischen Halbinsel

Auf der Iberischen Halbinsel breiteten sich am Wochenende die schweren Waldbrände weiter aus. Die Flammen wüten vor allem im Norden Portugals und Spaniens. Von dort wurden inzwischen fast 40 Tote gemeldet.

In Portugal wurden am Sonntag mehr als 500 Wald- und Buschbrände gemeldet - so viele wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr an einem einzigen Tag. Nach Angaben des portugiesischen Zivilschutzes sind inzwischen 36 Tote zu beklagen, sieben weitere Personen werden noch vermisst. Auch in Galicien, der nordwestlichsten Region Spaniens, wurden mehr als 130 Feuer gezählt, darunter zahlreiche um die Hafenstadt Vigo. In den Außenbezirken der größten Stadt Galicien wurden Menschen aus ihren Wohnungen evakuiert und in Notunterkünfte gebracht.

Die seit Monaten anhaltende Trockenheit und starke Winde hatten den Ausbruch und die rasche Ausbreitung der Brände begünstigt. In der vorangegangenen Woche wurden die Feuer auch von Ausläufern des an der iberischen Halbinsel vorbeigeziehenden Wirbelsturms "Ophelia" angefacht.

Die Situation bleibt angesichts der Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius angespannt. Eine Änderung der Wetterlage ist nicht in Sicht.