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E@rthview-Archiv

Waldbrand

18.06.2017

Mehr als 50 Tote bei Waldbränden in Zentralportugal

In Pedrógão Grande nordöstlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon wüten die verheerendsten Waldbrände seit mehr als einem halben Jahrhundert. Die Behörden sprechen von mehr als 50 Toten und ähnlich vielen Verletzten, die in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Das Feuer in der dünn besiedelten Region in Zentralportugal war am Samstagnachmittag aus noch unbekannten Gründen ausgebrochen. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

Der Zivilschutz teilte mit, dass das Feuer an gleich vier Fronten aktiv sei und ganze Dörfer eingeschlossen habe. Die Flammen werden von rund 750 Feuerwehrmännern mit rund 200 Einsatzfahrzeugen und zwei Flugzeugen bekämpft, teilte der Zivilschutz mit. Hilfskräfte aus anderen Regionen des Landes und aus Ausland beteiligen sich inzwischen an den Löscharbeiten. br>
Die betroffene Region ist ein beliebtes Ausflugsziel der portugiesischen Naturliebhaber. Offenbar wurden viele Opfer in ihren Autos von den Flammen eingeschlossen. Nach Behördenangaben waren 16 der später tot geborgenen Menschen mit ihren Fahrzeugen unterwegs. br>
Den letzten Waldbrand mit ähnlich vielen Toten hatte Portugal zuletzt vor einem halben Jahrhundert erlebt: 1966 starben bei Großfeuer in Sintra in der Nähe von Lissabon 25 Menschen. br>