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E@rthview-Archiv

Vulkane

15.01.2018

Philippinen: Tausende fliehen vor rauchendem Vulkan "Mayon"

Auf den Philippinen sind tausende Menschen auf der Flucht vor einem möglichen Ausbruch des Vulkans "Mayon". Aus dem Berg strömen seit Samstag dicke Rauch- und Aschewolken. In den vergangenen 24 Stunden wurde der "Mayon" zudem von Erdstößen und Steinschlägen erschüttert. Aufnahmen vom heutigen Morgen zeigen Lava, die den Hang herabfließt. Experten zufolge könnte eine Eruption unmittelbar bevorstehen.

Der Zivilschutz rief die Bevölkerung dazu auf, das Gefahrengebiet in einem Radius von sieben Kilometern um den Vulkan umgehend zu verlassen. "Es ist für Familien gefährlich, in dem Gebiet zu bleiben und Asche einzuatmen", sagte der örtliche Chef des Zivilschutzes, Claudio Yuco. Weil es in der vergangenen Woche viel geregnet habe, könne ein Vulkanausbruch zudem gefährliche Schlamm- und Schuttlawinen auslösen.

Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring mit besonders starker vulkanischer Aktivität. Der 2.472 Meter hohe "Mayon" in der rund 330 Kilometer südlich von Manila gelegenen Provinz Albay ist der aktivste Vulkan des Inselstaates. Seit 1616 ist er rund 50-mal ausgebrochen. Zuletzt floss 2014 Lava aus dem Berg.