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E@rthview-Archiv

Vulkane

23.04.2015

Vulkan Calbuco in Chile bricht aus

Der Vulkan Calbuco in der Region Los Lagos im Süden von Chile ist innerhalb von 24 Stunden zweimal ausgebrochen. Die erste Eruption ereignete sich ohne jede Vorwarnung am Abend des 22.4.2015 (Ortszeit) und dauerte rund eine Stunde an. Dabei stieg eine Rauch- und Aschewolke bis zu zehn Kilometer hoch auf. Ein zweiter Ausbruch folgte rund sieben Stunden später.

Nach dem ersten Ausbruch begannen umgehende Evakuierungsmaßnahmen, tausende Menschen verließen eine Sicherheitszone von 20 Kilometern um den Vulkan. Die Behörden riefen die höchste Alarmstufe aus. Berichte über Verletzte gibt es nicht, aufgrund der Aschewolke fiel jedoch der umliegende Flugverkehr aus.

Geologen halten eine dritte Eruption für wahrscheinlich. Bei aus dem Vulkan austretender Lava besteht die Gefahr, dass eine große Menge Eis des vergletscherten Gipfels abschmilzt. Dadurch könnten starke Überschwemmungen folgen.

Der Calbuco hatte zuvor über 50 Jahre ruhig, die letzte Eruption war im Jahr 1962. Der jetzige Ausbruch kam überraschend, der im März ausgebrochene Vulkan Villarica galt als die größere Gefahrenquelle.