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E@rthview-Archiv

Vulkane

14.02.2014

Indonesien: Vulkanausbruch auf Java

Im östlichen Teil der indonesischen Insel Java ist am 13. Februar der Vulkan Kelud ausgebrochen und hat eine bis zu drei Kilometer hohe Wolke aus Asche und Gestein ausgestoßen. Rund 200.000 Menschen mussten aus Sicherheitsgründen im Umkreis von zehn Kilometern um den Vulkan ihre Häuser verlassen. Mindestens zwei Menschen kamen zu Tode, als ihre Häuser unter Schutt und Asche einstürzten. Wegen der Aschewolke stellten die Flughäfen auf der Insel den Betrieb ein. Selbst im rund 130 Kilometer entfernten Surabaya, der zweitgrößten Stadt Indonesiens, war laut Augenzeugen der Boden mit Asche bedeckt. Der Kelud spuckt weiterhin Asche, die Stärke der Eruptionen hat Behörden zufolge jedoch nachgelassen.

Indonesien liegt in einem der aktivsten Bereiche des Pazifischen Feuerrings und hat rund 130 aktive Vulkane, mehr als jedes andere Land. An den tektonischen Plattengrenzen kommt es immer wieder zu heftigem Vulkanismus und starken Erdbeben. Der Kelud gilt als einer der gefährlichsten Vulkane Indonesiens. In den letzten 500 Jahren kamen durch seine Ausbrüche rund 15.000 Menschen ums Leben. Seit 2007 zeigte der Vulkan wieder Aktivität, der letzte große Ausbruch ereignete sich im Jahr 1990.