| 06.06.2011 |
| Heftiger Vulkanausbruch im Süden Chiles |
| Im Süden Chiles speit ein Anden-Vulkan seit dem Wochenende Asche und Geröll kilometerhoch in die Atmosphäre. Mittlerweile mussten über 3.500 Menschen aus der Region um den 2.236 Meter hohen Vulkankomplex Puyehue-Cordón Caulle in Sicherheit gebracht werden. Opfer waren jedoch bisherigen Berichten zufolge nicht zu beklagen. Die Eruptionen wurden begleitet von unzähligen Erdstößen - bis zu 240 Erschütterungen pro Stunde -, die nach Angaben von Geowissenschaftlern aber allmählich seltener werden. Wie lange der Vulkanausbruch noch andauern wird, ist zurzeit unklar. Die zuständigen Behörden rechnen aber damit, dass die Evakuierten frühestens in ein paar Tagen in ihre Häuser zurückkehren können. |
| (DLO) |