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E@rthview-Archiv

Ueberschwemmungen

01.07.2014

Südamerika: Mehr als 25.000 Menschen obdachlos durch Überschwemmungen

Die starken Regenfälle der letzten Wochen haben in Südamerika zu weitreichenden Überschwemmungen geführt. Betroffen ist das Grenzgebiet zwischen Brasilien, Paraguay und Argentinien. Durch den anhaltenden Regen traten die Flüsse in der Region über die Ufer und sorgten in über hundert Städten für Hochwasser.
Wegen des hohen Wasserstandes des Paraguay River mussten mindestens 200.000 Menschen in Paraguay ihre Häuser verlassen, besonders schwer ist das Hochwasser in der Hauptstadt des Landes. In den Südbrasilianischen Bundesstaaten Rio Grande do Sul und Santa Catarina wurden über 50.000 Menschen evakuiert, in Argentinien mehr als 12.000.
Verkehrswege im Katastrophengebiet sind weitläufig unbrauchbar. Örtlich brachen auch die Strom- und Trinkwasserversorgung zusammen.

In Südamerika herrschen dieses Jahr untypische Wetterbedingungen, wahrscheinlich als Folge des El-Nino-Klimaphänomens: Die Regenzeit im Frühjahr verlief ungewöhnlich trocken. Dadurch sind viele Wasserreservoirs nahezu geleert. Brasilien nutzt solche Reservoirs in großem Maßstab zur Gewinnung von hydroelektrischer Energie, wegen der Dürre und des hohen Strombedarfs der Fußball-WM werden nun teilweise Stromausfälle befürchtet. Die starken Regenfälle der letzten Wochen reichten nicht aus, um den zuvorigen Wassermangel auszugleichen.