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E@rthview-Archiv

Sturm

11.10.2018

Hurrikan Michael trifft Florida

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde und heftigem Regen traf der Hurricane Michael am Mittwochabend in Florida auf Land. Bereits im Vorfeld galt der Wirbelsturm der Kategorie 4 als der schlimmste Hurrikan, den der Bundestaate je erlebt hat. Bezogen auf den Tiefdruck im Inneren des Sturms ist Michael sogar der drittschwerste Hurrikan der gesamten USA. Das US-National Hurricane Center warnte schon seit Tagen vor "lebensbedrohlichen Sturmfluten und Winden" und schweren Überschwemmungen.

Inzwischen ist der Hurrikan über Florida hinweggezogen und hat schwere Verwüstungen hinterlassen. Der Badeort Mexico Beach im Nordwesten Floridas ist fast vollkommen zerstört, viele weitere Orte erlitten schwere Schäden. Noch ist unklar, wie viele Todesopfer der Sturm gefordert hat, hunderte Menschen werden noch vermisst. Fast eine halbe Million Menschen ist ohne Strom, viele Straßen sind durch umgestürzte Bäume und Trümmer unpassierbar. US-Präsident Donald Trump hat für ganz Florida den Notstand ausgerufen.

Der Wirbelsturm zieht nun in nordöstlicher Richtung über den US-Bundesstaat Georgia hinweg und schwächt sich dabei immer weiter ab. Er wurde inzwischen auf die Hurrikan-Kategorie 1 heruntergestuft. Dennoch warnen die Behörden weiterhin vor Sturmfluten, Starkregen und starken Winden.