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E@rthview-Archiv

Sturm

30.10.2017

Sturm "Herwart" hinterlässt Todesopfer und Schäden

Nur etwas mehr als drei Wochen nach Sturm "Xavier" ist nun das Sturmtief Herwart am Wochenende über Deutschland hinweggezogen und hat vor allem im Norden und Osten des Landes teils schwere Schäden hinterlassen. In Berlin rief die Feuerwehr den Ausnahmezustand aus, dort wurden Dächer abgedeckt und zwei Baugerüste umgerissen. In Hamburg wurden Teile der Innenstadt überschwemmt, weil das von Sturm in die Deutsche Bucht gedrückte Wasser auch die Pegel der Elbe stiegen ließen.

Umgestürzte Bäume auf Bahngleisen und anderen Schäden sorgten erneut für einen fast kompletten Ausfall der Zugverbindungen im Fernverkehr. Die Verbindungen von Hamburg nach Berlin und ins Ruhrgebiet waren noch bis Sonntagabend unterbrochen. Auf der ostfriesischen Insel Wangerooge hat die Sturmflut große Teile des Strands weggespült und Teile der Strandpromenade eingerissen. Am Sonntagabend lief vor der Nordseeinsel Langeoog ein Frachter auf Grund. Der Frachter war manövrierunfähig und konnte wegen des Sturms nicht freigeschleppt werden.

Nach Angaben der Behörden sind drei Menschen durch den Sturm zu Tode gekommen. Ein Camper ertrank, als sein vor dem Nordseedeich geparkter Wohnwagen überflutet wurde. Ein Mann und eine Frau starben, nachdem ihr Boot an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern gekentert war. Sturmtief Herwart verursachte auch in Polen und im Norden Tschechiens teils schwere Schäden. Wegen zerstörte Stromleitungen waren hunderttausende Menschen ohne Strom.