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E@rthview-Archiv

Sturm

16.10.2017

Mit "Ophelia" erlebte Irland den heftigsten Sturm seit 50 Jahren

Der Sturm "Ophelia" legte am Montag das öffentliche Leben in Irland weitgehend lahm. Drei Menschen starben, die meisten Flüge von und nach Dublin wurden gestrichen, Fährverbindungen wurden vorübergehend eingestellt und öffentliche Einrichtungen blieben vielerorts geschlossen. Ein großes Problem waren die langanhaltenden Stromausfälle, die nach Angaben des Energieunternehmen ESB Networks etwa 360.000 Menschen betrafen.

"Ophelia" ist außergewöhnlich weit im Osten entstanden und ist der einzige bekannte Hurrikan, der die Stärke 3 so weit im Osten des Atlantik erreicht hat und anschließend in europäische Gewässer eingedrungen ist. Die mit dem Eintritt in kühlere Regionen einsetzende Verwandlung von einem tropischen Wirbelsturm in einen außertropischen Zyklon entschärfte die Situation kaum: Im Falle von "Ophelia" waren die Windgeschwindigkeiten nur unwesentlich von einem Hurrikan der Kategorie 1 zu unterscheiden. Der heftigste Sturm, den die Insel seit 50 Jahren erlebte, erreicht an den Küsten Spitzengeschwindigkeiten von 150 Kilometer pro Stunde.