| 01.03.2010 |
| Über 50 Tote durch Orkantief „Xynthia“ in Westeuropa |
| Über 50 Tote - davon sechs in Deutschland - und Sachschäden in Milliardenhöhe: Dies ist die bisherige Bilanz in Westeuropa nach dem Durchzug des Orkantiefs Xynthia. Der massive Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 166 Kilometern pro Stunde deckte hierzulande zahlreiche Dächer ab, knickte reihenweise Bäume um und sorgte für Chaos im Flug-, Bahn- und Straßenverkehr. Viele Flüge - unter anderem am Flughafen Frankfurt – fielen aus, in vielen Regionen im Südwesten, in Hessen und in Nordrhein-Westfalen ruhte der Schienenverkehr komplett und auch verschiedene Autobahnen mussten zumindest zeitweilig gesperrt werden. Noch schlimmer als in Deutschland hat Xynthia in Frankreich – hier starben über 40 Menschen vor allem bei Überschwemmungen - und Spanien getobt. Meteorologen meldeten dort Rekordwerte in Sachen Wind von bis zu 228 Stundenkilometern. Viele Küstengebiete meldeten nach Sturmfluten „Land unter“. Allein in Frankreich waren bis zu eine Million Haushalte längerfristig ohne Strom. In Deutschland beeinflusst das Orkantief nach Angaben des Deutschen Wetterdientes heute vor allem noch die Nordosthälfte des Landes mit seinem Sturmfeld. Dort können daher Sturm- und auf den Berggipfel sogar Orkanböen auftreten. |
| (DLO) |