| 21.11.2007 |
| Mehr als 3.400 Tote durch Zyklon Sidr |
| Der verheerende Zyklon Sidr hat in Bangladesch weit mehr Todesopfer gefordert als zunächst angenommen. Nach offiziellen Angaben sind bei der Naturkatastrophe bisher mehr als 3.400 Menschen umgekommen. Hilfsorganisationen rechnen jedoch damit, dass die Zahlen in den nächsten Tagen noch weiter steigen werden. Die Retter konnten bisher noch immer nicht zu allen Dörfern in den abgelegenen Gebieten und auf den vorgelagerten Inseln vordringen. Zudem werden weiterhin mehrere tausend Bewohner in der betroffenen Region vermisst. Auch die Sachschäden sind gewaltig. So wurden bis zu 95 Prozent der Ernten durch Sidr vernichtet und komplette Ortschaften vollständig zerstört. Insgesamt sind mindestens drei Millionen Menschen von den Auswirkungen des Zyklons betroffen. Nach Angaben von Experten herrscht im Katastrophengebiet mittlerweile Seuchengefahr. Erste Fälle von Durchfall sollen bereits aufgetreten sein. Sidr war vor einigen Tagen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometer pro Stunde über den Südwesten Bangladeschs hinweggefegt. |
| (DLO) |