| 11.06.2010 |
| Ölkatastrophe im Golf von Mexiko noch viel dramatischer als gedacht |
| Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko nach dem Untergang der Bohrplattform „Deepwater Horizin“ am 22. April 2010 nimmt immer dramatischere Züge an. Nach neuen Messungen amerikanischer Forscher könnten pro Tag bis zu acht Millionen Liter Öl aus dem Leck in 1.500 Meter Tiefe fließen. Nur ein kleinerer Teil davon wird mittlerweile aufgefangen und abgesaugt. Am Anfang der Ölpest hatte BP lediglich 800.000 Liter Ölausstrom täglich bestätigt. Alles in allem ist im Golf in den letzten Wochen bisher bereits sechs bis sieben Mal so viel Öl ins Wasser gelangt wie beim "Exxon Valdez"-Tankerunglück vor Alaska 1989 - mindestens. |
| (DLO) |