| 28.05.2010 |
| Ölpest im Golf von Mexiko schlimmer als "Exxon Valdez"-Katastrophe? |
| Die Ölpest im Golf von Mexiko nimmt immer dramatischere Züge an. Mittlerweile sind nach aktuellen Schätzungen der U.S.-Regierung 37.000 Tonnen Öl ins Wasser gelangt, deutlich mehr als 1989 beim "Exxon Valdez"-Tankerunglück in Alaska. Täglich kommen zudem mindestens 1,9 Millionen Liter Öl hinzu. Dies haben jedenfalls neue Berechnungen des Geologischen Dienstes der USA ergeben. BP hatte bisher lediglich 800.000 Liter bestätigt. Keinen durchschlagenden Erfolg beim Abdichten des Lecks in 1.600 Meter Tiefe hat bisher offenbar auch die Operation "Top Kill" gebracht, bei der riesige Mengen an Schlamm in die undichte Leitung gepumpt werden. Der Ölaustritt konnte dadurch scheinbar noch nicht zum Stillstand gebracht werden. Am Wochenende soll die Aktion weitergeführt werden. |
| (DLO) |