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E@rthview-Archiv

Extremwetter

18.03.2017

Unwetter sorgen für verheerende Flutschäden in Peru

Nach den schweren Regenfällen der vergangenen Woche traten in Peru viele Flüsse über die Ufer. Bei einem Erdrutsch in der nordperuanischen Stadt Otuzco kamen bis Freitag zehn Menschen ums Leben, die meisten unter ihnen Lastwagenfahrer, die von den Erdmassen überrascht worden waren.

In Lima wurden am Freitag einige Außenbezirke überflutet. Wegen des schlammigen Wassers in den Hochwasser führenden Flüssen rationierte die Stadtverwaltung der Zehn-Millionen-Einwohner-Metropole das Trinkwasser. Dies löste einen Ansturm auf Wasserflaschen aus, so dass es mancherorts keine mehr zu kaufen gab.

Die Überschwemmungen in Lima sind nur der jüngste Höhepunkt der peruanischen Probleme: In der Hauptstadtregion und im Norden des Landes kamen seit Jahresbeginn bereits mindestens 75 Menschen ums Leben. Meteorologen führen die Unwetter auf den sogenannten "Küsten-El-Niño" zurück. In dieser Saison ist das Phänomen, das im Gegensatz zum Global Player "El-Niño" regional begrenzte Auswirkungen zeitigt, besonders ausgeprägt und Peru stark betroffen. In den baumarmen, sandigen Bergregionen des Andenstaates kommt es schnell zu Erdrutschen, die eine beständige Gefahr für die Menschen in Perus Armenvierteln darstellen.

Die Meteorologen erwarten fürs erste keine Entspannung der Situation, da die Wetterlage noch bis Ende April anhalten könnte.