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E@rthview-Archiv

Erdbeben

20.09.2017

Schweres Erdbeben in Mexiko fordert mehr als 200 Tote

Ein schweres Erdbeben erschütterte am Dienstag gegen 13 Uhr (Ortszeit) Zentralmexiko. Das Epizentrum lag etwa 120 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Mexiko-Stadt im Bundesstaat Puebla. Die mexikanische Regierung sprach am frühen Mittwochmorgen von mehr als 240 Toten. Da aber gerade in der Umgebung der Hauptstadt viele Gebäude eingestürzt sind, wird mit weiteren Opfern gerechnet.

Das Beben richtete offensichtlich auch in den Bundesstaaten Morelos, Puebla, México schwere Schäden an. Der internationale Flughafen von Mexiko-Stadt stellte seinen Betrieb weitgehend ein und viele öffentliche Einrichtungen wie Universitäten und Schulen bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Der Erdebenherd lag in einer Tiefe von 57 Kilometern am oberen Rand der dort abtauchenden Cocosplatte. Bislang wurden elf Nachbeben registriert, das schwerste unter ihnen mit einer Stärke von 4,9.

Mexiko befindet sich in einer der weltweit aktivsten Erdbebenzonen. Erst am 7. September waren bei einem Beben der Stärke 8,2 vor der Südküste des Landes fast 100 Menschen umgekommen. Und das aktuelle Erdbeben ereignete sich ausgerechnet am Jahrestag eines der schwersten Beben in der mexikanischen Geschichte, das 1985 Mexiko-Stadt stark verwüstete und zwischen 20.000 und 40.000 Menschen das Leben kostete.