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Freitag, 20.10.2017
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E@rthview-Archiv

Erdbeben

20.07.2017

Seebeben in der Ägäis fordert zwei Todesopfer und mehr als 100 Verletzte

Ein starkes Erdbeben hat in der Nacht zu Freitag die Ägäis erschüttert. Die griechische Erdbebenbehörde meldete, das Seebeben habe eine Stärke von 6,5 gehabt. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 6,7 an. Das Erdbeben ereignete sich laut USGS in einer Tiefe von rund zehn Kilometern, etwa zehn Kilometer südlich der türkischen Stadt Bodrum und 16 Kilometer von der griechischen Insel Kos entfernt.

Bei dem Beben kamen zwei Touristen auf Kos ums Leben, rund 120 weitere Menschen wurden verletzt. Das Beben richtete beträchtliche Schäden in den Urlaubsorten der Region an. Viele Touristen verbrachten die Nacht auf der Straße.

Der Yachthafen der Insel Kos wurde von einer kleinen Tsunami-Welle getroffen. Die Flutwelle überschwemmte laut Augenzeugenberichten das Hafenviertel und beschädigte mehrere Boote.

In der Ägäis kommt es häufiger zu Erdbeben. Die dortige Ägäische Platte ist sehr klein und bewegt sich relativ schnell auf die Afrikanische Platte zu, die gleichzeitig nach Norden wandert und unter der Ägäis abtaucht. Eine weitere Komplikation ergibt sich durch die relative Bewegung zur angrenzenden, deutlich größeren Anatolischen Platte unter der Türkei. Die durch die Relativbewegungen der Platten aufgebauten Spannungen entladen sich regelmäßig in Erdbeben.