| 10.07.2011 |
| Schweres Erdbeben erschüttert Nordosten Japans |
| Größere Teile Japans sind erneut von einem sehr schweren Erdbeben erschüttert worden. Betroffen war vor allem der Nordosten des Landes und speziell auch der Großraum um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi. Der Erdstoß um 10:57 Uhr Ortszeit hatte laut dem US Geological Survey (USGS) in Denver eine Magnitude von 7,0. Das Zentrum lag rund 250 Kilometer östlich der Stadt Fukushima auf der Insel Honshu. Nach Angaben von Behörden gab es jedoch weder Opfer noch größere Sachschäden zu beklagen. Auch ein zunächst herausgegebener Tsunami-Alarm konnte bereits kurze Zeit später wieder aufgehoben werden. Zuvor hatten jedoch viele Menschen in der betroffenen Region aus Sicherheitsgründen die Küstenregionen verlassen. Auch die weitgehend zerstörte Atomanlage Fukushima-Daiichi wurde zeitweilig evakuiert. Bei einem noch viel heftigeren Erdbeben (Magnitude 9,0) und einem nachfolgenden Tsunami waren am 11. März 2011 über 15.500 Menschen gestorben, tausende gelten zudem noch als vermisst. Mehr zum Erdbeben und Tsunami in Japan vom 11. März 2011 in unserem Special. |
| (DLO) |