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Freitag, 10.02.2012
Von A-Netz bis UMTS
Das kleine Alphabet des Mobilfunks

A-Netz
Startete 1958 als erstes flächendeckendes öffentliches Funktelefonnetz Deutschlands. Über das 1977 abgeschaltete Netz wurden bis zu 11.000 Teilnehmer per Handvermittlung verbunden.

B-Netz
1972 als erstes Funknetz ohne Handvermittlung gestartet. Bis zu 26.000 Teilnehmer konnten direkt angewählt werden. Es gab spezielle Vorwahlnummern für 158 Aufenthaltszonen des Empfängers, die Geräte waren extrem teuer und unhandlich. Abgeschaltet 1994.

C-Netz
Seit 1984 als flächendeckendes analoges Netz in Betrieb. Deutschlandweit über eine einheitliche Rufnummer ansprechbar. Kein Senden oder Empfangen im Ausland möglich. Bisher 800.000 Teilnehmer.
Frequenz: 450 - 465 MHz, analoges Signal
Leistung des Handys: typischerweise bis 0,75 W

D-Netz
1992 gestartet. Sendet und empfängt gepulste digitale Signale. Seit 1995 flächendeckend in Deutschland, Versendung weltweit möglich, Servicedienste wie Mailboxen werden ebenfalls angeboten.
Frequenz: 890 - 960 MHz, digitales Signal, gepulst mit 217 Hz
Leistung des Handys: weniger als zwei W

E-Netz
Seit 1994 im Aufbau, bisher vorwiegend in den Ballungsräumen der Großstädte präsent. Sendet mit doppelter D-Netz-Frequenz aber geringerer Leistung. Eine größere Dichte von Sendeanlagen ist daher nötig, um ein Gebiet abzudecken.
Frequenz: 1710 - 1880 MHz, digitales Signal, gepulst mit 217 Hz
Leistung des Handys: ein W

UMTS
Die Abkürzung steht für "Universal Mobile Telecommunications System". Mithilfe dieses neuen Systems soll sich die Datenübertragungsrate im Mobilfunk drastisch erhöhen. Beim Start der Technologie ab dem Jahr 2002 werden zunächst die schon bestehenden Netz-Infrastrukturen genutzt, später kommen eigene Anlagen dazu.
Frequenz: 1.950 und 2.150 MHz

Alle gängigen Handys liegen nach Angaben des BfS unter dem internationalen Grenzwert.

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