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Freitag, 10.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • Dort wo Gletscher entstehen - in deren Nährgebieten - fällt mehr Schnee als abschmelzen kann. Bis die Gletschereisproduktion allerdings abgeschlossen ist, können je nach den klimatischen Verhältnissen und den Überlagerungs- und Bewegungsdrücken 100 und mehr Jahre vergehen.


  • Die Zeit, die ein Wasserteilchen im Gletscher verweilt, liegt im Mittel bei 10.000 Jahren, ist aber je nach klimatischen Verhältnissen und Eismassen unterschiedlich.


  • Bei den antarktischen und grönländischen Gletschern sind Eisabbrüche in der Größe eines Mehrfamilienhauses keine Seltenheit. Einer der größten gesichteten antarktischen Tafeleisberge hatte eine Länge von 180 Kilometern und eine Mächtigkeit von 200 Metern.


  • Die Eismassen der Welt haben im letzten Jahrhundert mehr Eis verloren als angesammelt. Wissenschaftler rechnen mit einer weiteren weltweiten Verringerung der Eismassen an Gebirgsgletschern um bis zu 50 Prozent bis zum Jahr 2100.


  • Über 75 Prozent der Süsswasserreserven der Erde sind in den Eismassen gespeichert. Von dieser enormen Menge wiederum liegen etwa 99 Prozent in der Antarktis und in den Gletschern Grönlands fest. Durch die globale Erwärmung schmilzt das Eis und das freiwerdende Wasser läßt den Meeresspiegel langsam ansteigen.


  • Noch vor 20.000 Jahren lag der Meeresspiegel ungefähr 100 bis 125 Meter unter dem heutigen Niveau. In den letzten 100 bis 150 Jahren ist es zu einem weiteren Meeresspiegel- anstieg von ungefähr 10 bis 25 Zentimetern gekommen. Dies entspricht immerhin 1,5 Millimetern jährlich.

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