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Überblick
Das Wichtigste in Kürze
Schon immer neigten Menschen dazu, nachtaktive Tiere besonders zu mystifizieren. So kamen zum Beispiel die Fledermäuse zu ihrem blutrünstigen Ruf.
Mit ihrem besonderen Echolot-System jagen Fledermäuse bereits seit 50 Millionen Jahren in der Dunkelheit. Sie können dabei ihre Beute nicht nur orten, sondern teilweise auch klassifizieren.
Fledermäuse senden Ultraschall-Signale von 20.000 bis 130.000 Hz aus. Diese Signale dienen in erster Linie der Entfernungsbestimmung. Die Tiere stoßen die Laute aus und können anhand der vergehenden Zeit zwischen Lautausstoß und zurückkommenden Echo die Entfernung einer Beute oder eines Hindernisses messen.
Die Augen von Katzen haben eine Art "Restlichtverstärker", so das sie bei Dämmerung und Nacht etwa fünf Mal mehr sehen können als der Mensch. Ihr Gehör ist so präzise, das sie die Maus in zehn Metern Entfernung nicht nur orten, sondern auch deren Laufgeschwindigkeit einschätzen können.
Der Flügelschlag von Eulen ist fast lautlos. So wird die Beute nicht durch Flügelschlagen gewarnt und das Gehör der Eule nicht durch ihre eigenen Fluggeräusche gestört.
Die Ohren liegen bei den rein nachtjagden Eulen leicht asymmetrisch am Kopf. Daher kommt ein Ton bei einem Ohr immer um ein drei Hunderttausendstel Sekunden früher an als bei dem anderen. Diese minimale Zeitdifferenz nutzt die Eule, um die Ursache des Geräusches, die potentielle Beute, genau zu orten.
Unsere beleuchteten Städte sind nicht nur am Tod taunsender Insekten schuld, sondern irritieren auch Zugvögel oder schlüpfende Meeresschildkröten.
Der Ursprung des Dracula-Mythos liegt in Ungarn. Dort trieb im 15. Jahrhundert der grausame Graf Vlad Tzepes "Dracul" sein Unwesen. Die Lieblingsbeschäftigung des Grafen war das Pfählen. Wer ihm widersprach, wurde anstandslos auf einen Pfahl gespießt.
Geschichten über Werwölfe oder Lykanthrophen gibt es in vielen Kulturkreisen. Richtig populär wurden Werwölfe im Mittelalter. Als eine Art männliche Hexen wurden in dieser Zeit zahlreiche verdächtige Männer hingerichtet.
Die Augen von nachtaktiven Tieren enthalten meist sehr viel mehr der lichtempfindlichen Sehzellen, der sogenannten Stäbchen, als der Mensch.
Weibliche Glühwürmchen locken paarungswillige Artgenossen mithilfe von Leuchtsignalen. Diese entstehen in einer chemischen Reaktion, bei der die Lichtausbeute nahezu 100 Prozent beträgt.