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Dienstag, 14.08.2018
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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach vier Jahren Abwesenheit steht der Welt in diesem Jahr wieder ein El Niño bevor. Schon im Herbst 2002 könnten erste Auswirkungen dieses periodisch alle drei bis maximal zehn Jahre wiederkehrenden Klimaphänomens zu spüren sein.


  • Während eines El Niño ist das Meer im tropischen Ostpazifik anormal warm, der kalte Humboldtstrom wird dadurch unterbrochen. Gleichzeitig werden die Passatwinde schwächer oder bleiben ganz aus und die Luftdruckverhältnisse im Pazifik verändern sich.


  • Die Auswirkungen des El Niño sind weltweit, vor allem aber in den Tropen zu spüren: Trockenheit und ausbleibender Monsun in Südostasien, sintflutartige Regenfälle im Westen Südamerikas und an der Westküste der USA, warme Winter in Nordkanada und vermehrte Winterstürme an den West- und Ostküsten der USA.


  • Die Auslöser des El Niño sind noch weitgehend unbekannt, klar ist aber, dass es einen engen Zusammenhang zu den typischen Windströmungen am Äquator, der Walkerzirkulation, und der "Southern Oscillation", den Luftdruckverhältnissen beiderseits des Pazifik, gibt.


  • Die Vorhersage des El Niño beruht in erster Linie auf der kontinuierlichen Überwachung der Meerestemperaturen und Wetterverhältnisse im Pazifik. Dies geschieht sowohl über das Bojen-Messnetz TAO/TRITON, als auch über Satelliten. Mithilfe von Computermodellen erstellen Klimaforscher aus diesen Daten Prognosen.


  • Erste Vorzeichen des kommenden El Niño gibt es seit März 2002: Bereits da lagen die Meerestemperaturen im äquatorialen Pazifik um 2°C höher als normal. Seit Juni schwächen sich auch die Passatwinde zusehens ab.

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Stand: 23.08.2001
 
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