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Freitag, 10.02.2012
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Das Wichtigste in Kürze

  • Geologen an Bord des Forschungs-U-Boots Alvin waren die ersten, die 1977 am Meeresgrund vor den Galapagos Inseln das seltsame Phänomen der "Schwarzen Raucher" entdeckten.


  • Die an den Schwarzen Rauchern gefundenen Schwefelbakterien gehören zu den widerstandsfähigsten Organismen der Welt.


  • Inzwischen weiß man immerhin, dass die hydrothermalen Schlote vor allem an den mittelozeanischen Rücken liegen, dort, wo durch aufsteigendes heißes Magma aus dem Erdinneren neuer Meeresboden gebildet wird. Rund 20 Kubikkilometer "frischer" Meeresboden bildet sich auf diese Weise Jahr für Jahr neu - eine Menge, die ausreicht, um alle Highways der USA mit einer drei Meter dicken Basaltschicht zu bedecken.


  • Typischerweise gruppieren sich die einzelnen "Vents", wie die Schlote auch genannt werden, zu Clustern, ähnlich wie es auch die Geysire des Yellowstone Parks tun. Der höchste bisher entdeckte Schwarze Raucher ist knapp 50 Meter hoch und sein Schlot hat einen Durchmesser von gut 180 Metern.


  • Wissenschaftler schätzen, dass das aus den Schwarzen Rauchern ausströmende heiße Wasser für 34 Prozent des gesamten Wärmezustroms der Weltmeere verantwortlich ist. Es wird vermutet, dass alle sechs bis acht Millionen Jahre das gesamte Wasser der Weltmeere durch diese hydrothermale Zirkulation einmal komplett umgewälzt wird.


  • Neben Edelmetallvorkommen wurde auch ein Petroleum-ähnliches Öl im Inneren hydrothermaler Schlote vor der Küste Kaliforniens gefunden. Möglicherweise kann dieses als Rohstoff gewonnen werden.

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