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Freitag, 10.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • Die Sonne ist schichtförmig aufgebaut, dabei nimmt der Kern nur zehn Prozent des Sonnenvolumens ein, enthält aber 40 Prozent der Masse. Hier findet bei einer Temperatur von 15 Millionen Grad die Kernfusion statt.


  • Die Atmosphäre der Sonne besteht im wesentlichen aus zwei Schichten. In der Photosphäre herrschen deutlich "kältere" Temperaturen von 4.500 bis 6.000 Grad, sie ist lediglich einige hundert Kilometer dick. In der Chromosphäre, die sich an die Photosphäre anschließt, steigt die Temperatur dann wieder auf etwa 7.000 Grad.


  • Im Innern von Sternen laufen Kernfusionen ab, es sind also große, kosmische Fusionsöfen. Hierbei verschmelzen Wasserstoffatome unter Abgabe von Energie zu Heliumatomen.


  • Wissenschaftler beschreiben die Sterne mit verschiedenen Zustandsgrößen. Sie teilen in mehrere Spektralklassen ein und unterscheiden sie nach ihrer Temperatur, Leuchtkraft und Dichte.


  • Temperatur, Leuchtkraft und Spektralklasse eines Sterns hängen eng miteinander zusammen und können nicht irgendwelche willkürlichen Kombinationen annehmen.


  • Sterne entstehen aus zu Kugeln verdichteten Gaswolken. Schließlich sind Druck und Temperatur im Inneren so groß, dass die Wasserstoffatome zu verschmelzen beginnen und die Kernfusion einsetzt.


  • Mit zunehmendem Alter zehren die Sterne ihren Brennstoffvorrat, den Wasserstoff, immer weiter auf. Ist dieser komplett aufgebraucht, gibt es nichts mehr, was der Gravitation entgegenwirkt. Die Kernregion kontrahiert. Im weiteren Verlauf wird der Stern zum roten Riesen, dann zum weißen Zwerg.


  • Sehr schwere Zwerge enden nicht als weißer Zwerg sondern als Supernova.


  • Neutronensterne bestehen nur aus Neutronen, die auf engstem Raum zusammengequetscht sind. Daher ist ihre Dichte noch eine Million Mal höher als bei einem weißen Zwerg.


  • Schwarze Löcher stellen den absoluten Endpunkt in der Entwicklung sehr großer Sterne dar. Der Stern fällt immer weiter in sich zusammen, bis ein Zustand erreicht wird, an dem das Objekt kein Volumen mehr hat, aber eine unendliche Dichte.

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