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Donnerstag, 22.02.2018
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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor rund 2.000 Jahren zurzeit von Jesus Christus und Pontius Pilatus gab es gerade mal 300 Millionen Menschen weltweit. Erst viel später begann dann das, was Wissenschaftler als Bevölkerungsexplosion bezeichnen: die rasante Vermehrung der Gattung Mensch.


  • Heute gibt es bereits 6,711 Milliarden Erdenbürger und pro Minute kommen nach aktuellen Berechnungen von Demografen 155 weitere hinzu - fast ausschließlich in Entwicklungsländern.


  • Eines der Länder, die schon jetzt am meisten mit der Überbevölkerung zu kämpfen haben, ist Indien. In dem Multi-Kulti-Staat, der als aufstrebende Weltmacht und Wirtschaftswunderland gilt, leben aktuell 1,148 Milliarden Menschen.


  • Bei durchschnittlich 2,9 Kindern pro Frau wächst die Bevölkerung momentan zudem jährlich um rund 17 Millionen Menschen weiter – mehr als in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt und München zusammen leben.


  • Wissenschaftler haben berechnet, dass Indiens Bevölkerung zwischen 2066 und 2071 sogar die zwei Milliardengrenze überschreiten könnte, wenn die Kinderzahlen in Bundesstaaten wie Bihar, Rajasthan und Uttar Pradesh nicht deutlich abnehmen.


  • Dass Indien China um das Jahr 2025 als bevölkerungsstärkstes Land der Welt ablöst, steht für Forscher ohnehin fest. Diese Bevölkerungsexplosion wird viele bestehenden Probleme in Indien wie Hunger, Armut oder Umweltverschmutzung weiter verschärfen.


  • Steigende Bevölkerungszahlen in Indien und anderen Ländern belasten aber auch das Klima. So würde beispielsweise die kürzlich beschlossene Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 50 Prozent bis 2050 fast vollständig durch die Bevölkerungsexplosion kompensiert.


  • Experten halten es für mehr als fraglich, ob allein das zurzeit rasante Wirtschaftswachstum ausreicht, um die Folgen des Bevölkerungswachstums in Indien zu kompensieren.


  • Stattdessen scheint es sinnvoller das „Übel“ bei der Wurzel anzupacken und die Bevölkerungsexplosion so weit wie möglich einzudämmen.


  • Erfolgversprechend könnten beispielsweise Bildungsmaßnahmen für Frauen zur Verhütung und Familienplanung oder eine staatlich geförderte allgemeine Kranken- und Rentenversicherung sein.
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Stand: 11.07.2008
 
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