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Freitag, 10.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • „Smart clothes“ „functional wear“, „wearable technologies“ oder ganz einfach „intelligente Textilien“ haben eines gemeinsam: Kleidung, Elektronik und aktuelle Erkenntnisse aus der Materialforschung sind bei ihnen harmonisch verbunden.


  • Die „kluge“ Kleidung ermöglicht viele neue Funktionalitäten – sowohl bei Sport, Spaß und Wellness als auch bei der Überwachung von Kranken oder im Katastropheneinsatz.


  • Eine Marktanalyse prophezeit den „wearable technologies“ eine goldene Zukunft. Danach könnte die Branche schon im Jahr 2010 weltweit 700 Millionen Dollar Umsatz machen - Tendenz stark steigend.


  • Möglich geworden ist die intelligente Kleidung durch den rasanten Fortschritt in der Mikrosystemtechnik, beispielsweise in der Informatik oder in der Informations- und Kommunikationstechnologie.


  • Der Trend zur Miniaturisierung hält dort nach wie vor an und auch immer neue Gewichtsreduzierungen und flexible und freie Formen sind bei elektronischen Bauteilen längst ein Muss.


  • Gekauft werden „kluge“ Klamotten jedoch nur, wenn sie auch gefallen. Die neue Funktionskleidung muss deshalb nicht nur leicht und gut zu verarbeiten, sondern nach Möglichkeit auch ästhetisch ansprechend und ungefährlich sein.


  • Noch gibt es die meisten intelligenten Textilien nicht von der Stange, noch handelt es sich dabei um Prototypen. Doch Experten rechnen fest damit, dass die Hightech-Kleidung bald reif ist für den Massenmarkt.


  • Ob der potenzielle Kunde aber all das tatsächlich braucht beziehungsweise kaufen will, was in der Branche angeboten wird, ist offen.


  • Einige der spannenden, aber zum Teil auch noch sehr teuren Neuentwicklungen werden wohl tatsächlich unseren Alltag bereichern oder erleichtern. Andere dagegen können sich vermutlich allenfalls in Nischen durchsetzen oder geraten sogar schon bald wieder in Vergessenheit.


  • Doch die Entwicklung bei der klugen Kleidung ist noch lange nicht abgeschlossen. Die nächste Generation steht schon in den Startlöchern – mit noch mehr Möglichkeiten und noch coolerem Design.

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