• Schalter wissen.de
  • Schalter wissenschaft
  • Schalter scinexx
  • Schalter scienceblogs
  • Schalter damals
  • Schalter natur
Scinexx-Logo
Logo Fachmedien und Mittelstand
Scinexx-Claim
Facebook-Claim
Google+ Logo
Twitter-Logo
YouTube-Logo
Feedburner Logo
Freitag, 25.05.2018
Hintergrund Farbverlauf Facebook-Leiste Facebook-Leiste Facebook-Leiste
Scinexx-Logo Facebook-Leiste

Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Erste Handelsverbindungen zwischen Asien und Europa gab es bereits 2.000 Jahre vor Christus.


  • Als regelmäßig in Betrieb stehende Handelsroute ging die Seidenstraße etwa 200 Jahre vor Christus in Betrieb, als die chinesische Han-Dynastie nach Westen expandierte


  • Ihre Hochzeit hatte die Seidenstraße im 6. und 8. Jahrhundert.


  • Als Ziel- und Endpunkte gelten die Stadt Xi’an im Osten Chinas und Istanbul, das frühere Byzanz und Konstantinopel. Insgesamt ist die Seidenstraße mehr als 6.000 Kilometer lang.


  • Für den gesamten Weg in eine Richtung benötigte man bis zu drei Jahren.


  • Eine Karawane konnte aus mehreren tausend Kamelen bestehen. Durchschnittlich legte eine Karwane pro Tag etwa 25 bis 30 Kilometer zurück. Etwa in diesem Abstand gab es kleine Karawansereien, in denen die Karawanen Pausen einlegten.


  • Es gab zu jeder Zeit mehrere Stränge und Routen, auf denen die Waren transportiert wurden. Der nördlichste verlief etwa seit dem 6. Jahrhundert nördlich des Kaspischen Meeres in Richtng des heutigen Südrussland zu den Ostslawen. Weitere Stränge führten über den Pamir nach Persien oder über Afghanistan nach Indien.


  • Erst kürzlich haben Archaeologen herausgefunden, dass im Raum des heutigen nördlichen Kaspischen Meeres zwischen dem 5. und 14. Jahrhundert eine Landbrücke bestanden hat. Die Karawanen nutzten diese Landbrücke, um bis zur Wolga zu ziehen.


  • Den Namen verdankt die Seidenstraße dem deutschen Geologen Ferdinand von Richthofen. Er stellte bei seinen China-Reisen fest, dass Seide früher eines der wichtigsten Handelsgüter zwischen China und dem Westen gewesen sein muss und benannte den Handelsweg danch.


  • Als Dschinghis Khan und Tamerlan in Zentralasien herrschten, war die Zeit der großen Karawanen bereits vorbei. China schottete sich gegenüber dem Westen ab und der Transport von Handelsgütern wurde zunehmend auf Schiffe verlegt.


  • 1993 rief die Europäische Union das Projekt TRACECA – Transport Corridor Europe-Caucasus-Asia – ins Leben. Transkontinentale Transportwege sollen so wiederbelebt werden, um eine “neue Seidenstraße” ins Leben zu rufen.


  • Neben den Ländern der EU sind zwölf weitere Staaten an dem Projekt beteiligt: die Kaukasus-Länder Aserbaidschan, Georgien und Armenien, die Ukraine, Moldawien, Bulgarien, Rumänien und die Türkei, sowie die zentralasiatischen Länder Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Turkmenistan und Tadschikistan.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6

Stand: 04.04.2008
 
Printer IconShare Icon