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Donnerstag, 15.11.2018
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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Die kosmische Strahlung wird oftmals als ‚natürliche Radioaktivität’ bezeichnet. Sie durchbohrt den menschlichen Körper hundertfach in jeder Minute und kann Veränderungen im Erbgut des Menschen bewirken.


  • Unser Planet ist gegen den permanenten Teilchenstrom aus dem Weltall gut geschützt: Wie Hagelkörner von einem Hausdach prallt eine Vielzahl der anstürmenden Partikel vom Magnetfeld der Erde ab.


  • Doch für den Menschen steigt die empfangene Strahlendosis mit jedem überwundenen Höhenmeter. Bereits in den Flughöhen normaler Verkehrsflugzeuge ist die kosmische Strahlung so bedeutsam, dass das fliegende Personal genauso der Strahlenschutzaufsicht unterliegen wie Arbeiter in Kernkraftwerken.


  • Die kosmische Strahlung deckt einen enormen Energiebereich ab, der zunehmend in das Interesse der Hochenergiephysik tritt. Denn den Forschern ist bis heute nicht klar, welche Kräfte im Universum die Teilchen auf eine dermaßen hohe Energie katapultieren können.


  • Zur Erforschung wird Ende des Jahres 2007 der ‚Large Hadron Collider’ am CERN in Genf in Betrieb gehen, der Protonen mit Energien von sieben Tera-Elektronenvolt erzeugen soll. Auch wenn dies nur ein Bruchteil der Energie kosmischer Strahlung ist, erhoffen sich die Forscher neue Antworten auf alte Fragen.


  • Die bedeutendste und größte Apparatur zur Erforschung der Strahlung aus dem All befindet sich in der argentinischen Pampa – das ‚Pierre-Auger-Observatorium’. 1.600 Tanks, die mit ultrareinem Wasser angefüllt sind, überziehen in einem Abstand von eineinhalb Kilometern eine Fläche so groß wie das Saarland.


  • Die so genannten Auger-Tanks bilden zusammen genommen einen riesigen Detektorschirm, der dem Nachweis von kosmischer Strahlung der höchsten Energie dient.


  • Die populärste Theorie, was die kosmischen Teilchen auf ihre unvorstellbaren Geschwindigkeiten bringt, geht davon aus, dass Schockwellen in Supernovaexplosionen die Teilchen auf Touren bringen.


  • Kosmische Strahlung stellt durchaus ein statistisch nachweisbares Krebsrisiko dar – doch es ist klein im Vergleich zu zivilisatorischen Risiken wie die Teilnahme am Straßenverkehr.


  • Neuere Forschungsergebnisse legen sogar nahe, dass ein wenig Radioaktivität durchaus für den Menschen nützlich sein kann; da die ionisierende Strahlung das Immunsystem des Menschen stimuliert.
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Stand: 25.05.2007
 
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