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Donnerstag, 23.11.2017
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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Das menschliche Gehirn hat eine Vielzahl von akustischen Informationen zu verarbeiten, die ungefiltert an die Ohren dringen. Doch längst nicht alle kommen letztlich im Bewusstsein an.


  • Wie das Gehirn entscheidet, was wir hören und was nicht, ist noch nicht geklärt. Weitgehend offen ist auch, wie es das Gehörte mit dem verknüpft, was wir sehen oder fühlen, und wie verschiedene Sinnesreize zu einem Gesamtbild unserer Umwelt zusammenfügt werden.


  • Um die Hörleistung unseres Gehirns besser zu verstehen, erstellten Wissenschaftler eine exakte Karte des Hörzentrums, das sich im Schläfenlappen des Gehirns befindet.


  • Mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) identifizierten sie elf verschiedene auditorische Felder, die jeweils alle das komplette akustische Spektrum repräsentieren.


  • Während Neurowissenschaftler bei der Sehrinde eine Vorstellung davon haben, was die verschiedenen Areale leisten ist über die Funktion der einzelnen Hörfelder kaum etwas bekannt.


  • Die Landkarte des Hörzentrums dient als Grundlage, um herauszufinden, welche Rolle den einzelnen Bereichen zukommt und wie sie dabei zusammenspielen. Und ob sie sich vielleicht von anderen Sinnesreizen beeinflussen lassen.


  • Geräusch- und Tastexperimente mit Affen belegen, dass sich das Hörzentrum von optischen und sensomotorischen Reizen stimulieren lässt.


  • Optische, akustische und sensomotorische Sinne arbeiten demnach sehr eng zusammen, um ein möglichst realistisches Gesamtbild von unserer Umwelt zu erfassen. Forschungsergebnisse legen nahe, dass die notwendige Verknüpfung im Gehirn bereits sehr früh erfolgt und nicht erst, nachdem jeder einzelne Reiz für sich analysiert wurde.


  • Unklar ist noch, welchen konkreten Nutzen wir davon haben, dass optische und sensomotorische Signale die Aktivität im Zentrum der akustischen Wahrnehmung verstärken. Dies sollen künftige Experimente ans Tageslicht bringen.
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Stand: 10.05.2007
 
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