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Freitag, 10.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • Der Grundbaustein der Musik sind Töne, die aus Schwingungen oder Schallwellen bestehen. Die Frequenz dieser Schwingungen bestimmen die Höhe eines Tons.


  • Der Kammerton A beispielsweise, der als Referenzton zum Stimmen von Instrumenten genutzt wird, hat eine Frequenz von 440 Hertz.


  • In der abendländischen Musik haben sich zwölf Töne bzw. Halbtöne mit jeweils bestimmten Frequenzen als Ideal des Tonsystems herauskristallisiert. Alle diese Töne stehen in einer bestimmten mathematischen Beziehung zueinander und bilden als Paare jeweils bestimmte Intervalle.


  • Der Intervall-Umfang der gesamten Tonreihe aus zwölf Tönen heißt Oktave. Dazwischen liegen, je nach Abstand der Intervalle Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime.


  • Die Grundtöne der abendländischen Musik sind c, d, e, f, g, a, h. Diese Tönen entsprechen beispielsweise den weißen Tasten auf einem Klavier. Sie sind auch die Grundtöne der C-Dur- und der a-Moll-Tonleiter.>

  • Dur und Moll sind heute die beherrschenden Tongeschlechter der abendländischen Musik, die über jedem der zwölf Halbtöne eine eigene Tonleiter und damit eine eigene Tonart bilden können. Darüber hinaus gibt es jedoch noch die in acht Modi geteilten Kirchentonarten und einige weitere.


  • Die Viertelton-Musik beruht anders als das System mit zwölf Halbtönen auf Vierteltönen, das heißt, die Frequenzabstände zwischen den einzelnen Tönen einer Tonleiter sind geringer.


  • Die Zwölftonmusik, die Anfang des 20. Jahrhunderts entstand, löst das traditionelle Tonsystem aus Dur und Moll auf und fordert eine Gleichberechtigung aller Töne, die „Emanzipation der Dissonanz“. Denn in Dur und Moll passen bestimmte Töne gut zueinander, andere weniger gut. Sie klingen konsonant oder dissonant.


  • Jedem Paar Töne innerhalb der abendländischen Musik, also jedem Intervall, das dabei gebildet wird, wird ein bestimmter Charakter zugesprochen. Auch für die Tonarten gelten bestimmte Charaktereigenschaften.


  • Bisher ist nicht wirklich geklärt, ob dieser Eindruck rein subjektiv ist und psychologisch oder physiologisch begründet, oder ob es dafür physikalische „Klanggesetze“ gibt.

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