Scinexx-Logo
Scinexx mobil
Mobil
Jetzt neu: Nutzen Sie unser Smartphone optimiertes Angebot.
Erfahren Sie mehr
Scinexx auf Facebook
Werden Sie Scinexx-Fan und kommentieren Sie unsere Artikel auf Facebook!
Scinexx auf Facebook
Newsletter
Bestellen Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!
Weitere Titel bei Amazon
Unser Partner
Logo Bild der Wissenschaft
Wissen erleben
Science Center
Naturkundemuseen
Sternwarten
Planetarien
Zoos
Nationalparks
Naturparks
Geoparks
Besucherbergwerke
Botanische Gärten
Schülerlabore
Lernwelten
Lernwelten

Erleben, Lernen, Wissen
Antworten auf viele Fragen zu Alltagsphänomenen, kniffelige Quizze, spannende Tipps für Entdeckernaturen und vieles mehr...

Kein Platz für die ältesten Sterne
Hintergrundleuchten schwächer als gedacht

Bisher vermutete man, dass das Hintergrundleuchten vor allem vom starken Licht der allerersten Sterne gespeist wird - den Himmelskörpern, die vor mehr als hundert Millionen Jahren entstanden, seither aber längst vergangen sind. Doch die aktuellen Ergebnisse der H.E.S.S.-Forscher scheinen dies auszuschließen. Denn die von ihnen ermittelte Lichtmenge des „fossilen Leuchens“ reicht gerade mal aus, um von allen normalen, heute beobachtbaren Galaxien erzeugt worden zu sein.

Blick auf den gesamten Himmel im Infrarot-Strahlenbereich 
Blick auf den gesamten Himmel im Infrarot-Strahlenbereich
© IRAS  Blick auf den gesamten Himmel im Infrarot-Strahlenbereich
Doch was bedeutet dies für die Frage nach dem Sternenlicht und der Entwicklung der Sterne im All? Letztlich etwas sehr Positives: Denn demnach gibt es im All vielleicht doch keine geheimnisvollen, für uns nicht sichtbaren Lichtquellen. Stattdessen können die Astronomen mithilfe ihrer Teleskope schon alle wesentlichen Quellen des Sternenlichts erkennen. Sie sehen beispielsweise mit dem Weltraumteleskop „Hubble“ sogar Galaxien, die mehr als 13 Milliarden Lichtjahre entfernt sind – und damit auch mehr als 13 Milliarden Jahre alt, denn so lange brauchte ihr Licht bis hin zu uns.

Entdeckung vor der Haustür
Gammastrahlen halfen auch bei einer weiteren Entdeckung der Forscher am H.E.S.S.-Teleskop, diesmal allerdings nicht in den Weiten des Weltalls, sondern quasi vor der „Haustür“: Im Herzen der Milchstraße. Im Februar 2006 veröffentlichten sie Daten, die zeigten, dass die kosmische Strahlung im Zentrum unserer Galaxie sehr viel dichter ist als im Sonnensystem, das ja eher im Außenbereich der Galaxie liegt. Zudem nimmt dieser Unterschied sogar zu, je energiereicher die gemessene Strahlung ist.

Aus diesen beiden Beobachtungen schlossen die Astronomen, dass sich dort, inmitten der gigantischen Wasserstoffwolken des Milchstraßen-Zentrums, eine Art „kosmischer Teilchenbeschleuniger“ befindet. Diese galaktische Strahlenquelle muss noch vor 10.000 Jahren aktiv gewesen sein, um die bis heute erhöhte Strahlendichte zu erklären.

zurück   | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |    weiter
Artikel drucken   Dossier komplett anzeigen
Suche
Erweiterte Suche
Facts
Überblick
Das Wichtigste in Kürze
Artikel zum Thema
Auf der Jagd nach uraltem Licht
Gammastrahlen geben neue Einblicke ins Universum
Ein „Fossil“ gibt Rätsel auf
Dem Geheimnis des Hintergrundleuchtens auf der Spur
Kosmische Leuchtfeuer im Blick
Gammastrahlung als Helfer der Astronomen
„Himmels-Sucher“ im Hochland Namibias
Das H.E.S.S.-Experiment
Lichtblitze im Viererpack
Wie registriert H.E.S.S. die Gammastrahlen?
Eine Frage von Blau und rot
Energiegehalt verrät Kollisionen
Kein Platz für die ältesten Sterne
Hintergrundleuchten schwächer als gedacht
Teilchenbeschleuniger auch im Herzen der Milchstraße
Die Suche geht weiter
Top-Diaschauen
Synästhesie
Wald
Symbiose mit Viren?
Säbelzahnkatzen
Minoisches Seewesen
Aktuelle Dossiers
Zurück zum Urknall
Auf der Suche nach dem Ursprung von Zeit und Raum
Unterwegs im rollenden Labor
Ein einzigartiger Truck als Labor der Zukunft
Sprachensterben
Schleichendes Verschwinden unseres kulturellen Gedächtnisses
Dschungel ohne König
Asiens letzten 3.200 Tigern droht ohne radikalen Schutz der Garaus
Die Molekül-Sortierer
Neue Formen des Recyclings für den Rohstoff-Bedarf von morgen
Schimpansen - der Film und die Realität
Ein Blick auf Forschung und Forscher hinter dem Disney-Naturfilm
Warten auf das solare Maximum
Die Aktivität unserer Sonne und ihre Kapriolen
HPV: Impfung gegen Krebs
Was bringt die Schutzimpfung gegen das Humane Papillomavirus?
Grüne Gentechnik
Von den Kartoffeln der Inkas zum Gen-Soja
Vögel, die auf Städte fliegen
Wie passen sich Amsel, Meise und Co. an das urbane Leben an?