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Montag, 22.10.2018
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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Vulkanismus ist die Sammelbezeichnung für alle Vorgänge und Erscheinungen, die mit der Förderung von Gesteinsschmelzen (Magmen) aus tieferen Bereichen der Erde an die Erdoberfläche oder in ihre unmittelbare Nähe zusammenhängen.

  • Dort wo die Erdkruste in den Mantel überführt wird (Subduktion) oder Mantelgestein aufsteigt (aufsteigender Ast des Konvektionsstroms), tritt Vulkanismus in Erscheinung.

  • Ungefähr 80 Prozent der Erdoberfläche, Meeresböden und Festland inbegriffen, sind aus geschmolzenen Gestein entstanden, das aus den Tiefen des Erdinneren aufstieg. Wenn eine Schmelze die Oberfläche erreicht, kühlt sie ab, und erhärtet zu einem vulkanischen Gestein.

  • Die Eruptionswolken bestehen aus einem Gemenge von Gas, Asche und festen Bestandteilen, die durch die Wucht des Ausbruchs weite Strecken zurücklegen und erst in weiter Entfernung zur Ausbruchsstelle abgelagert werden können.

  • Rund 90 Prozent aller aktiven bzw. bis in die jüngere Zeit tätig gewesenen Vulkane sitzen an den Rändern der Krustenplatten, d. h. also in Schwächezonen der Erde.

  • Der Mauna Kea auf Hawaii ist der größte Vulkan der Erde. Er ist ein riesiger Vulkan, der 10.000 Meter über dem Meeresboden aufragt und ein Volumen von 40.000 Kubikkilometer hat. Mit dieser Basalt-Lava könnte die Schweiz flächendeckend mit einer ein Kilometer mächtigen Gesteinsschicht bedeckt werden.

  • Hot spots sind lokale, ortsstete und über lange geologische Zeiträume hinweg bestehende Aufschmelzschlote, die sog. Mantel Plume, unterhalb der Lithosphäre. Bis heute kennt man 53 Hot spots in den Ozeanen und 69 auf den Kontinenten, die während der letzten 10 Millionen Jahre aktiv waren.

  • Das klassische Bild eines Vulkans ist der gleichmäßige Kegel, auf dessen Gipfel sich ein tiefer Krater befindet. Doch in Wirklichkeit existieren eine ganze Reihe unterschiedlicher Formen, die auf die Art des Förderprozesses rückschließen lassen.

  • Im Verhältnis zu anderen Katastrophen wie Erdbeben, Sturmfluten und Orkanen oder gar Kriegen sind die Todesopfer zahlenmäßig bei Vulkanausbrüchen eher gering. Wirklich gefährlich sind nur die großen Explosivausbrüche der Vulkane mit zähflüssigem Magma.

  • Vulkanite liefern bei ihrer Verwitterung wegen ihres Phosphor- und Kaligehalts sehr nährstoffreiche Böden, auf denen besonders Fruchtbäume und Weinstöcke ausgezeichnet gedeihen. Daher sind die unteren Hänge der Vulkane in gemäßigten und tropischen Klimazonen meist dicht bevölkert.
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Stand: 19.01.2000
 
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