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Freitag, 23.02.2018
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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Aerosole sind winzige Teilchen oder Tröpfchen, die in der Luft schweben. Sie haben einen Durchmesser zwischen einem hundertstel und einem zehntausendstel Millimeter und spielen eine bedeutende aber bislang schwer berechenbare Rolle im Strahlungs- und Wasserhaushalt der Atmosphäre.


  • Es gibt zahlreiche natürlichen Quellen der Aerosole: die Windgischt der Ozeane, die Staubfracht von Stürmen, vulkanische Eruptionsprodukte oder Aschen aus Vegetationsbränden. Menschliche Ursachen sind vor allem die Nutzung und Verbrennung fossiler Energieträger in Automobilen, Flugzeugen, Kraftwerken und Fabriken.


  • In der Atmosphäre streuen oder absorbieren die Feinpartikel Licht und Wärmestrahlung und behindern dadurch den Energiefluss von der Sonne auf die Erde sowie, umgekehrt, von der Erde zurück in den Weltraum.


  • Aerosole wirken zudem als Kondensationskeime: an ihnen schlägt sich der Wasserdampf der Luft nieder, bildet Tröpfchen und schließlich Wolken. Sie bestimmen, wie viel Wasser in einer Wolke steckt und wie groß die einzelnen Wassertröpfchen innerhalb der Wolke werden.


  • Die Wolkenbildung - und somit auch die Aerosole - nimmt direkten Einfluss auf den Strahlungshaushalt der Erde, da diese im Allgemeinen die so genannte Albedo verstärken, das Rückstreuvermögen der Atmosphäre.


  • Da Aerosole je nach Durchmesser und ihrer Verweilzeit in der Atmosphäre recht unterschiedlich zur Wolkenbildung beitragen, gestaltet sich ihre Integration in Klimamodellberechnungen bislang als äußerst schwierig.


  • Ihr Einfluss auf das globale Klima ist derzeit noch umstritten, auch wenn Forscher davon ausgehen, dass sie den zusätzlichen, anthropogenen Treibhaus-Effekt durch eine vermehrte Wolkenbildung dämpfen helfen.
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Stand: 08.04.2005
 
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