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Freitag, 10.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • Die Verwitterung zerkleinert entweder chemisch oder mechanisch jedes noch so harte Gestein. Die Erosion hingegen transportiert diesen mehr oder weniger groben Schutt an einen anderen Ort.


  • Dieses „Recycling“ schafft Ausgangsmaterial für die Entstehung neuer Böden oder den Sedimentgesteinen.


  • Die Haupteinflussfaktoren der Verwitterung sind Wetter und Klima. Wichtig sind auch die Zusammensetzung des Gesteins, der Säuregehalt des Wassers, die Vegetationsbedeckung oder die Ausrichtung zur Sonne.


  • Flüsse können sich selbst in härtestes Gestein hineinfräsen. Dabei liegt die Zerstörungskraft nicht wie vielleicht anzunehmen ist im Wasser selber, sondern in der Menge der mitgeführten Gerölle.


  • Die Brandung des Meeres gräbt beständig an den Küsten. Die Wellen und mitgeführten Steine schlagen immer wieder gegen den Fuß der Felswände und höhlen diese soweit aus, bis eine so genannte Brandungshohlkehle entstanden ist oder ganze Uferbereiche ins Meer sacken.


  • Die chemische Verwitterung verändert die Gesteine mithilfe chemischer Reaktionen in ihrer Zusammensetzung oder löst sie gänzlich auf. Entscheidende Faktoren sind ein Medium wie Wasser und dessen Säuregehalt.


  • Hingegen werden bei der physikalischen Verwitterung die Gesteine durch die Hitze der Sonneneinstrahlung oder die Ausdehnung von Salzen oder Eis in Spalten mechanisch zertrümmert. Im Gegensatz zur chemischen Verwitterung werden die Gesteine nicht in ihrer Zusammensetzung sondern lediglich in ihrer Größe verändert.


  • Der Wind kann Felsen wie ein riesiges Sandstrahlgebläse glatt polieren. Je höher die Windgeschwindigkeiten, desto größer ist seine Transportkraft und Schleifwirkung.


  • Die natürliche Erosionsrate liegt statistisch bei rund 18 Metern Bodenabtrag in einer Million Jahre, bei landwirtschaftlich genutzten Flächen hingegen ist diese durchschnittlich zehnmal so hoch.

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