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Freitag, 10.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • Das Haus der Zukunft ist „intelligent“ und passt sich seinen Bewohnern an – so lassen sich die gegenwärtigen Modelle und Forschungen zum Wohnen von morgen zusammenfassen. Immer stärkere Automatisierung, Vernetzung und flexible Inneneinrichtungen prägen das Bild.


  • Nach Prognosen von Studien könnte es im Jahr 2004 mehr als 20 Millionen „intelligente“ Häuser allein in Europa geben. Gemeint sind damit in erster Linie Gebäude, bei denen die Regulation von Klima, Sicherheit, Strom- und Beleuchtung automatisiert ist und zentral gesteuert werden kann. Ergänzt wird dies durch Haushaltsgeräte, die ebenfalls fernsteuerbar sind und beispielsweise selbstständig ihre Befüllung, die Art der Wäsche oder des Bratgutes erkennen und ihre Funktionen entsprechend einstellen.


  • Schon heute gibt es zahlreiche Pilotprojekte und automatisierte Häuser. Allerdings beschränken sich deren „intelligenten“ Funktionen bisher meist auf einzelne fernsteuerbare oder über Sensoren aktivierte Haushältsgeräte und Installationen. Eine echte selbstständige Interaktion der Geräte untereinander oder mit dem Internet gibt es kaum.


  • Probleme bestehen vor allem in der Kompatibilität der einzelnen „intelligenten“ Komponenten eines solchen Hauses. Es gibt zwar bei den Herstellern Bestrebungen, einen einheitlichen Standard zu schaffen, doch noch existieren verschiedene Systeme nebeneinander. So kann die Vernetzung beispielsweise über die Telefon- oder Stromleitung, aber auch, wie beim EIB, über eine eigene Bus-Leitung erfolgen.


  • Digitale Bildschirme in allen möglichen Formen und Ausprägungen und neue, maßgeschneiderte Materialien werden, so glauben Designer, auch die Inneneinrichtung der Zukunft prägen. So beispielsweise in Form von papierdünnen Bildschirmen als veränderlicher Wandbehang und Projektionsfläche.


  • Entwürfe für „Häuser der Zukunft“ gab es auch schon in der Vergangenheit. Die Spannbreite reichte dabei von „neuen“ Materialien wie Plastik, über geodätische Kuppelbauten bis hin zu Visionen von wandelbaren Kollektivhäusern.

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