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Freitag, 10.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • Neben den lange bekannten chemischen Synapsen rücken zunehmend elektrische Synapsen in den Fokus der Wissenschaft. Sie leiten Signale durch die Nervenbahnen, ohne auf die üblichen chemischen Botenstoffe angewiesen zu sein.


  • Da elektrische Synapsen den Strom direkt von Zelle zu Zelle weiterleiten, zeichnen sie sich durch eine hohe Geschwindigkeit ihrer direkten Erregungsübertragungen aus.


  • Die auch Gap Junctions genannte Synapsen bestehen aus kleinen, durch Eiweißmoleküle gebildete Kanäle, die aneinander grenzende Zellen verbinden. Damit wird ein direkter Stromfluss zwischen Nervenzellen möglich.


  • Sie befinden hauptsächlich in der Hirnrinde oder anderen Regionen, in denen eine besonders schnelle Erregungsleitung benötigt wird um die Aktivität der Nervenzellgruppen zu synchronisieren.


  • Auch bei krankhaften Prozessen im zentralen Nervensystem scheinen die „Gap Junctions“ eine große Rolle zu spielen. Dies gilt sowohl bei Epilepsie als auch für anderes, durch entzündliche Prozesse oder Hirninfarkt zerstörtes Nervengewebe.

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