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Freitag, 10.02.2012
Kleine, kurze Missionen
Die Zukunft der Satellitenforschung

Planet Erde 
Planet Erde
© NASA
Auch in Zukunft versprechen sich die Wissenschaftler von Satelliten, dass sie mit ihrer Hilfe mehr über die komplizierten Abläufe auf der Erde lernen, von denen alles Leben abhängt. Ein wesentlicher Kernbereich der NASA-Missionen wird daher auch in Zukunft die Erforschung des Planeten Erde sein.

Mit einer ganzen Reihe von wissenschaftlichen Satelliten soll dieses Programm Informationen liefern, die es den Forschern ermöglichen, die grundlegenden Prozesse auf der Erde zu verstehen und Modelle zu ihrer Vorhersage zu entwickeln. Dazu sollen häufige, dafür aber kostengünstige Missionen stattfinden. Ein erster Schritt in diese Richtung ist das Small Explorer Programm (SMEX), das billige, kurze Missionen gewährleisten soll. Trotz ihrer geringen Größe und dem niedrigen Preis sollen die SMEX Himmelskörper einige der wichtigsten astro- und geophysikalischen Fragen klären.

Ein Ziel des SMEX-Programms ist es, jede Mission innerhalb von drei Jahren nach Beginn der Planungen zu starten. So soll gewährleistet werden, dass sie kosteneffizient bleiben und nicht durch zu lange Planungsphasen unnötig verzögert werden. Der erste Small Explorer wurde bereits 1992 gestartet, in den nächsten Jahren sollen zwei weitere Missionen beginnen.

Satelliten werden auch weiterhin das Leben auf der Erde angenehmer machen. Weltweit sind sie schon daran beteiligt, Informationen auf die Datenautobahn zu bringen. Kommunikation via Satellit ist schon jetzt eine nicht mehr wegzudenkende Realität. Möglicherweise werden wir in Zukunft noch viel mehr Informationen mit Hilfe von Satelliten erhalten. Nicht nur auf der Erde, auch für die Weltraumforschung werden die künstlichen Himmelskörper weiterhin an Bedeutung erlangen. Die Astronomen fangen gerade erst an, die Geheimnisse des Universums zu enträtseln. Keiner weiß, welche Sensationen zukünftige Satellitenmissionen enthüllen könnten.

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