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Freitag, 10.02.2012
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Möglichkeit, Signale extraterrestrischer Intelligenzen mithilfe von Radioteleskopen einzufangen wurde erstmals 1959 von den Physikern Philip Morrison und Giuseppe Cocconi in "Nature" vorgeschlagen.


  • Der Astronom Frank Drake mit 1960 seinem "Projekt Ozma" am Green Bank Radioteleskop ist der erste, der eine gezielte Suche nach möglichen Signalen aus dem All beginnt. Bis heute lief und läuft SETI in mehr als 60 Projekten weltweit.


  • Obwohl anfänglich auch die NASA einige eigene SETI-Projekte durchführte, findet heute ein Großteil der SETI-Forschung mit Unterstützung von Universitäten und privaten Forschungseinrichtungen wie dem SETI-Institut statt.


  • Einer der Hauptstützpunkte der SETI-Forscher ist das 305-Meter-Radioteleskop von Arecibo in Puerto Rico. Hier sammeln nicht nur die Empfänger der Projekte SETI@home und SERENDIP kontinuierlich ihre Daten, auch die gezielten Wiederbeobachtungen wie zuletzt im März 2003 finden hier statt.


  • Irdische Interferenzen oder Radiosignale von natürlichen kosmischen Phänomenen machen es nicht leicht, ein tatsächliches ETI-Signal, so es denn kommt, vom "Hintergrundrauschen" zu unterscheiden. Vor allem zu Beginn von SETI wurden Radiowellen von Pulsaren oder Quasaren häufig irrtümlich als künstlichen Ursprungs interpretiert.


  • Als Kennzeichen für ein "echtes" Signal gelten unter anderem eine schmale Bandbreite, ein charakteristischer, von der Teleskopbewegung beeinflusster glockenförmiger Verlauf der registrierten Intensität und - höchstwahrscheinlich - eine Frequenz im Bereich der Spektrallinie des neutralen Wasserstoffs.


  • Seit 1999 läuft SETI@home, das erste weltweite Internetprojekt im Dienste der SETI-Forschung. Es setzt ungenutzte Rechnerkapazitäten auf den PCs der über vier Millionen Teilnehmer ein, um die Rohdaten aus Arecibo zu analysieren. Es ist das erste und bislang größte weltweite Rechnernetzwerk und gehört heute zu den leistungsfähigsten Supercomputern überhaupt.

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