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Freitag, 10.02.2012
Gedankenblitze eingefangen...
Magnetresonanz- Enzephalographie (MEG)

Magnetresonanz- enzephalographie 
Magnetresonanz- enzephalographie
© FZ Jülich
Bei der Magnetresonanzenzephalographie werden die von den Hirnströmen erzeugten Magnetfelder registriert. Da diese sehr schwach sind, muss die Versuchsperson von allen äußeren Magnetfeldquellen abgeschirmt sein. Hochempfindliche Sensoren nehmen Signale war, die nur ein Millionstel des Erdmagnetfelds betragen.

Die besondere Stärke der MEG: Da sie elektrische Veränderungen direkt misst, erfasst sie auch blitzschnelle Hirnvorgänge, die sich in Tausendstelsekunden abspielen. Ihr Schwachpunkt: Nicht immer ist genau zu sehen, wo der Gedankenblitz einschlägt.

Medizinisch wird die MEG unter anderem genutzt, um zu erkennen, wie sich rhythmische Aktivitäten des Gehirns bei Parkinsonscher Erkrankung oder Epilepsie verändern. Die sehr gute Zeitauflösung liefert Informationen, welche Neuronenverbände gleichzeitig tätig sind,. Die synchrone elektrische Aktivität macht ihre Zusammenarbeit sichtbar. Man nimmt an, dass simultan feuernde Zellverbände unterschiedliche Informationen in verschiedenen Hirnregionen miteinander abgleichen. Möglicherweise spielen solche Vorgänge auch beim Bewusstsein eine Rolle.

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