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Freitag, 10.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • Schon Hippokrates ahnte es: "Nicht mit dem Herzen, sondern mit dem Gehirn denken wir.": Das Gehirn ist der Entstehungsort unserer Gedanken, Gefühle und letztlich des Bewusstseins.


  • Heute geht die Wissenschaft davon aus, dass an jeder Leistung des Gehirns mehrere voneinander entfernte, aber über Nervenfasern verknüpfte Zellgruppen beteiligt sind. Botenstoffe reichen Nachrichten von einer Zelle zur nächsten weiter.


  • Dank Magnetresonanz- und Positronen- Emissions- Tomographie, Einzel- Protonen- Emissions- Computertomographen sowie Magnetenzephalographie können Forscher heute komplexe Funktionen und ihre Lokalisation im lebenden Gehirn ohne chirurgischen Eingriff untersuchen.


  • Durch die moderne Gehirnforschung lassen sich Rückschlüsse auf bessere Behandlungsmöglichkeiten für neurologische und psychiatrische Erkrankungen wie Epilepsie, Alzheimersche und Parkinsonsche Krankheit oder Schizophrenie ziehen. In Deutschland gibt es rund eine Million Epileptiker und etwa 250.000 Parkinson-Kranke.


  • Transmitterrezeptoren sind Eiweißmoleküle in der Membran der Nervenzellen. ( Neuronen). An ihnen können Botenstoffe - sogenannte Neurotransmitter - ankoppeln. Ein und derselbe Botenstoff kann durch Bindung an unterschiedliche Rezeptoren in einem Fall erregend und im anderen hemmend wirken.


  • Hirnforscher können die Neurorezeptoren inzwischen im Reagenzglas untersuchen. Die einzelnen chemischen Bausteine, aus denen die Rezeptoren zusammengesetzt sind, lassen sich bestimmen.

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