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Samstag, 20.10.2018
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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Großteil dessen, was heute über die Rolle von Genen bei der Krebsentwicklung bekannt ist, wurde im Rahmen der Forschungen an Tumorviren entdeckt. Doch bis sich die Erkenntnis durchsetzte, dass es überhaupt krebserzeugende Viren gibt, mussten viele Widerstände überwunden werden.


  • Die ersten Tumorviren bei Tieren entdeckte Peyton Rous Anfang des 20. Jahrhunderts. Es sollte aber noch 50 Jahre dauern, bis dieser Zusammenhang von Wucherungen und Viren anerkannt wurde.


  • Einen ersten Einblick in den Mechanismus der Krebsauslösung durch Viren gewannen die Forscher Michael Bishop und Harold Varmus, die als erste die bereits zuvor formulierte Theorie von den Onkogenen erforschten und entscheidend verbesserten.


  • Onkogene sind Gene, die bei der Umwandlung einer normalen Zelle in eine Krebszelle als Auslöser oder beitragender Faktor wirken. Nach ihrer Entdeckung stellte sich vor allem die Frage nach ihrer Herkunft: Von Viren stammend oder rein zellulären Ursprungs?


  • Inzwischen weiß man, dass die meisten Onkogene aus zellulären Genen hervorgehen. Durch den Einfluss von Viren oder aber anderen karzinogenen Faktoren wie Strahlung oder Chemikalien verändern sie sich und damit den Stoffwechsel der Zelle.


  • Nachdem Tumorviren bei Tieren allgemein anerkannt waren, blieb die Frage nach dem Menschen: Ist auch menschlicher Krebs durch Viren ausgelöst? Inzwischen ist klar, das zumindest bei einigen Krebsformen wie dem Gebärmutterhalskrebs Viren eine entscheidende Rolle spielen. Doch die genauen Mechanismen sind bisher nur im Ansatz erforscht.


  • Auch andere Mikroorganismen können Tumoren auslösen. Barry Marshall und Robin Warren beweisen dies 1984 am Beispiel des Magenbakteriums Helicobacter pylori, das Magengeschwüre auslösen kann.
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Stand: 15.10.2004
 
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