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Samstag, 17.11.2018
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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Jura, 203 bis 135 Millionen Jahre vor heute, begann der Superkontinent Pangäa auseinanderzubrechen. Der Zentral-Atlantik entstand entlang eines Grabenbruchs. Es bildeten sich die Kontinente Nordamerika, Eurasien und Gondwana.


  • Durch die neue Konstellation von Kontinenten und Weltmeeren wurde im Jura der Grundstein für unsere heutige moderne Tierwelt gelegt.


  • Die Jura-Zeit stellt eine „Greenhouse-Ära“ der Erde dar. Bis in die mittleren Breiten herrschte subtropisch-tropisches Klima, es gab keine vereisten Polkappen.


  • Die Pflanzenwelt des Jura war weniger farbenprächtig als heute - die bunten Blütenpflanzen fehlten. Koniferen, Palmfarne, Gingkos und Samenfarne bestimmten das Bild.


  • Der Jura war die Zeit der Dinosaurier. Sie beherrschten das Leben auf dem Festland. Mit bis zu 25 Metern Länge und mehr als 100 Tonnen Gewicht stellen die Giganten unter ihnen die größten Landtiere aller Zeiten dar.


  • Ein Schattendasein neben den Sauriern führten im Jura die Säugetiere. Die meisten waren nicht größer als Igel. Einen bedeutsamen Fund, der das Bild über die jurassische Fauna entscheidend prägte, machte 1959 der Paläontologe Walter Georg Kühne in einer Kohlemine in Guimarota in Portugal.


  • Innerhalb von zehn Jahren wurden aus dem Guimarota-Kohlesumpf fossile Haie, Rochen, Knochenfische, Krokodile, Schildkröten, hühnergroße Raubdinosaurier und kleine Wirbeltiere geborgen.


  • Herren der warmen, flachen Meere des Jura waren die Tintenfische, allen voran die vor 65 Millionen Jahren ausgestorbenen Ammoniten. In den Jura-Kalken, dem marinen Sedimentgestein, sind sie milliardenfach zu finden.
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Stand: 14.06.2002
 
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