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Dienstag, 14.08.2018
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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Mehr als die Hälfte aller heute erhältlichen Arzneimittel sind Naturstoffe, Naturstoffabkömmlinge oder durch Naturstoffe angeregte Entwicklungen; bei antibakteriellen Wirkstoffen und Medikamenten gegen Krebs trifft dies sogar auf etwa drei Viertel aller Präparate zu.


  • Auch heute noch halten sich Wissenschaftler, darunter auch Herbert Waldmann vom MPI für molekulare Physiologie, an natürlichen Vorbilder, allerdings mit Unterstützung modernster Roboter und Analysetechnologie. Doch die Roboter beherrschen nur vergleichsweise einfache chemische Umsetzungen und produzieren relativ simple, kleine Moleküle – viele Naturstoffe sind jedoch komplexer.


  • Substanzbibliotheken sind Archive mit Millionen von analysierten Substanzen, die alle potenziell einmal als Wirkstoff eingesetzt werden könnten. Mithilfe von Hochdurchsatz- Screening-Systemen testen Forscher, welche dieser Substanzen den jeweils gewünschten Effekt ausübt.


  • Für Naturstoffe eignen sich jedoch eher kleinere, gezielte Substanzbibliotheken: Ausgehend von einer nachweislich biologisch aktiven Substanz, sammeln die Forscher Daten über chemisch nahe verwandte Formen um damit die Trefferquote bei der nächsten Suche zu erhöhen.


  • Nach Ansicht des Forschers Waldmann gibt es eine Reihe von Grundtypen unter den Naturstoffen, die sich als Ausgangspunkt für diese speziellen Substanzbibliotheken besonders eignen. An einem Protein haben die Wissenschaftler das Prozedere bereits erfolgreich getestet.

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Stand: 06.08.2004
 
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