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Genau wie Vulkane und Gebirgsketten sind auch Erdbeben keineswegs zufällig verteilt, sondern konzentrieren sich in bestimmten Gebieten der Erde.
 | | Weltweite Seismizität © USGS | Die Karte der Erdbebenhäufigkeit der letzten 44 Jahre zeigt eine deutliche Häufung von Epizentren an den Rändern der Kontinentalplatten der Pazifikregion, Süd- und Nordamerikas und in Südeuropa und Südasien. Nahezu bebenfrei sind dagegen die Ozeane mit Ausnahme der Ozeanrücken, das Innere einiger großer Landmassen wie Australien, die Antarktis, Grönland, weite Teile Afrikas und der Norden Europas sowie Asiens.
Die meisten Bebenherde liegen in Tiefen von 0 bis 70 Kilometern (in der Karte rötlich gekennzeichnet). Weitaus seltener sind Tiefbeben (orange bis grün), die unterhalb von 70 Kilometern bis in eine Tiefe von 700 Kilometern auftreten. Sie kommen vor allen in den Inselbögen des Pazifiks, aber auch unter den südamerikanischen Anden vor – überall dort, wo durch die langsame Bewegung der Plattentektonik Krustenmaterial der Plattenränder in die Tiefe gedrückt wird.
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